Wieder ein Peer-Retreat

Zum fünften Mal haben wir säkularen Buddhistinnen und Buddhisten ein Retreat organisiert. Ursprünglich hatte unser Freund Winton Higgins aus Australien uns vorgewarnt: Ein Retreat ohne Lehrerin/Lehrer  wäre so ähnlich  wie Katzen zu hüten, aber das können wir nicht bestätigen.

Es gab diesmal keine Vorträge; das Programm war trotzdem  vielfältig: Es gab einige Meditationensitzungen täglich, an die wir uns nach Jason Siffs Methode „Recollective Awareness“ zu erinnen versuchten; außerdem achtsames Arbeiten und ein gemeinsamer Spaziergang täglich, dazu Yoga und Feldenkraisübungen, für die, die das gemeinsam machen wollten. Wir haben die ganze Zeit im Schweigen verbracht.

Es  war eine spannende Erfahrung für mich. Es ändert den Blickwinkel entscheidend, wenn man die ganze Organisation selber macht und auch dafür verantwortlich ist. Autorität vermittelt Sicherheit. Macht man die Dinge selber, wird man zwar manchmal unsicherer, aber gleichzeitig unabhängiger.

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