Voll Leben

Säkularen Buddhismus praktizieren wir nur zum Teil auf dem Meditationskissen oder im Retreat-Zentrum. Auf dieser Seite wollen wir Hinweise, vor allem Links, zu Themen und Aktivitäten des täglichen Lebens sammeln, von denen wir meinen, dass sie mit den Grundzügen von säkularem Buddhismus vereinbar sind. Da unsere Gruppe in Österreich angesiedelt ist, liegt hier vorerst auch ein regionaler Schwerpunkt. Für Ergänzungs- und Änderungsvorschläge sind wir dankbar!

Überblick

Auf der Seite http://vivirbien.mediavirus.org/ sind Links zu „Ressourcen für solidarische Lebensweisen“ nach Bereichen wie „Essen und Trinken“, „Journalismus und Medien“, „Texte und Bücher“, „Werkstätten und Werkzeug“… in übersichtlicher Landkartenform („Mapping“) zusammengefasst.

Allgemeines

In www.commons.at geht es um Commoning, also um gemeinschaftliches Handeln jenseits von Markt und Staat. Commons sind Räume, in denen Menschen miteinander ihre Lebenswelt gestalten, das herstellen, was sie zum Leben brauchen und wo alle über das bestimmen, was sie betrifft. Commons sind das, was Menschen teilen. Ihre Bedeutung wird meist erst erkannt, wenn sie verloren gehen.

Solidarische und ökologische Lebensstile können lustvoll sein; nachhaltig leben bedeutet mehr Genuss mit kleinerem ökologischem Fußabdruck. Mit diesem Satz beginnt die Website der Plattform SOL- Solidarität, Ökologie und Lebensstil: http://www.nachhaltig.at. Wer die Zukunftsfähigkeit des eigenen Lebensstils überprüfen will, kann das tun auf: http://www.mein-fussabdruck.at/.

Ökonomie

Menschen, die sich mit buddhistischer Wirtschaftslehre in Theorie und Praxis auseinandersetzen wollen, sei empfohlen: http://www.52wege.de/buddhistische-wirtschaftslehre, und: http://www.achtsame-wirtschaft.de/. Websites zu verwandten Themen betreiben Kai Romhardt: http://www.romhardt.com/ und Karl-Heinz Brodbeck: http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/

Solidarische Ökonomie ist eine alternative Form des Wirtschaftens, die sich an bedürfnisorientierten, sozialen, demokratischen und ökologischen Ansätzen orientiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Solidarische_%C3%96konomie. Zu diesem Thema ist ein 2. Kongress in Wien in Vorbereitung, Näheres unter: http://www.solidarische-oekonomie.at/

Soziales

Neben vielen anderen Einrichtungen gibt es im „Integrationshaus“ in Wien und im „Verein Ute Bock“ Möglichkeiten zu ehrenamtlicher Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund: http://www.integrationshaus.at, http://www.fraubock.at
Die Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase ist Thema von: http://www.hospiz-oebr.at/home/

Kommunikation

„Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg hat auf: http://www.gewaltfrei-austria.org/ ihre Plattform.

„Soziokratie“ ist ein Modell zur Entscheidungsfindung in Organisationen: Näheres unter: http://www.soziokratie.com/

Kulturelles

Unter http://www.chormusik.at findet man alle Chöre Österreichs, bei vielen davon sind Laien willkommen. In Wien bietet unter anderen der „Brunnenchor“ niederschwelligen Zugang: http://www.brunnenpassage.at/projekte/musik/brunnenchor/.

Auf http://www.menschenschreibengeschichte.at/ geht es um Sammeln und Austausch von Erinnerungen, Erfahrungen und Alltagswissen.

Garten- und Landwirtschaft

Die Gruppe „Ochsenherz“ setzt auf Partnerschaft von KonsumentInnen und ProduzentInnen bei biologisch gebautem Obst und Gemüse. Grundlage dieses Modells ist die Beachtung des Umstandes, dass Landwirtschaft eine Lebens-Grundvoraussetzung ist und deshalb nicht als bloßes „Geschäft“ betrieben werden sollte. Der Lösungsansatz der CSA’s (Community Supported Agriculture) besteht darin, eine Form der Landwirtschaft zu entwickeln, in der ProduzentInnen und KonsumentInnen gemeinsam Verantwortung übernehmen und sich durch direkte Zusammenarbeit gegenseitig unterstützen: http://www.ochsenherz.at/csa.html.

Permakultur ist ein Konzept, das auf die Schaffung von nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen zielt. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, ist sie inzwischen ein Denkprinzip, das auch Bereiche wie Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer (Infra-)Strukturen umfasst. Grundprinzip ist ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiges Wirtschaften mit allen Ressourcen. Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Permakultur. Nähere Informationen bietet: http://www.permakultur.net/.

Guerilla Gardening, auch „urbanes Gärtnern“, verbindet Protest gegen das Brachliegenlassen öffentlicher Bereiche mit der Verschönerung trister Grünflächen und dem Nutzen einer Ernte: http://ggardening.kukuma.org/

Ernährung

http://vegetarisch-leben.de/ informiert über viele Aspekte vegetarischer Ernährung.

Nicht genutztes Obst zu ernten und zu verwerten ist Anliegen der BetreiberInnen von: http://www.mundraub.org/.

Mobilität

http://www.wildurb.at/ ist die Seite von Stadtwanderern und -wandererinnen. Um „Servas“, das Friedensprojekt eines Netzwerks von Gastgebern und Reisenden, geht es auf: http://austria.servas.org/.

Waren

http://www.rusz.at/ ist die Website des „Reparatur- und Servicezentrums“ Wien.

Mit „geplanter Obsoleszenz“ ist gemeint, dass ein Produkt auf künstlich beeinflusste Art veraltet ist oder altert: http://de.wikipedia.org/wiki/Obsoleszenz

Auf http://www.murks-nein-danke.de/blog kann man sich informieren über geplante Obsoleszenz von Geräten und wie man sich davor schützen kann.

http://www.umsonstladen.at/ bietet eine Liste von Läden, wo Gegenstände verschenkt werden.

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