{"id":421,"date":"2013-06-11T11:19:49","date_gmt":"2013-06-11T09:19:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=421"},"modified":"2019-08-19T17:47:16","modified_gmt":"2019-08-19T15:47:16","slug":"wie-andern-wir-die-welt-uber-erich-fromms-haben-oder-sein","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=421","title":{"rendered":"Wie \u00e4ndern wir die Welt? <br> \u00fcber Erich Fromms &#8222;Haben oder Sein&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahr 1968, als in Westeuropa so viele junge Leute den Aufstand probten, war ich 20 Jahre alt und bald mittendrin im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Geschehen, in dem und durch das wir alle Werte auf den Kopf zu stellen meinten. Wir waren voller Widerspruchsgeist gegen\u00fcber \u00fcberkommenen Strukturen in Kindererziehung, Studium, Gesellschaft und Politik, voller Energie davon \u00fcberzeugt, dass es uns gelingen w\u00fcrde, den zutiefst ungerechten, nur an Profit orientierten Kapitalismus \u00fcber den Haufen zu rennen und basisdemokratische, solidarische Gemeinwesen an seiner Stelle zu schaffen. Heute erinnere ich mich, wie wenig wir damals \u00fcber unser eigenes Verwurzeltsein in den autorit\u00e4ren Strukturen nachdachten, aus denen wir gekommen waren. Bei allem Enthusiasmus gingen wir grob, unaufmerksam und oft gewaltsam mit uns selbst und miteinander um. Wir urteilten schnell und hart, und meinten immer genau zu wissen, wer richtige und wer falsche Meinungen vertrat. Unter den linken Klassikern und Gegenwartsautoren, die wir lasen, nahm <strong>Erich Fromm <\/strong>eine Sonderstellung ein. Er polarisierte nicht, sondern schuf positive Utopien, von denen wir tr\u00e4umen konnten. Als ich vor kurzem wieder begann, mich mit seinen Texten zu besch\u00e4ftigen, konnte ich daran ankn\u00fcpfen; ich m\u00f6chte durch diesen Beitrag deutlich machen, was er mit s\u00e4kularem Buddhismus zu tun hat. <a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/erich-fromm.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-811 alignright\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/erich-fromm.jpeg\" alt=\"erich fromm\" width=\"250\" height=\"202\" \/><\/a> Fromm kam im Jahr 1900 als Sohn einer orthodox j\u00fcdischen Kaufmannsfamilie in Berlin zur Welt. Er studierte Rechtswissenschaften und Soziologie und wurde Mitarbeiter am renommierten Institut f\u00fcr Sozialforschung. Als junger Mann studierte er den Talmud, sp\u00e4ter absolvierte er eine Psychoanalyse und lie\u00df sich zum Analytiker ausbilden. Die praktische Aus\u00fcbung seiner Religion stellte er ein, nachdem er n\u00e4here Bekanntschaft mit den Schriften Sigmund Freuds und Karl Marx&#8216; gemacht hatte. Er emigrierte im Jahr 1934 in die USA und wurde sp\u00e4ter US-amerikanischer Staatsb\u00fcrger. Ab 1950 lehrte er an der Universit\u00e4t von Mexiko und engagierte sich politisch in der amerikanischen Friedensbewegung. In den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts kehrte er nach Europa zur\u00fcck und lebte in der Schweiz, wo er sich vor allem seiner schriftstellerischen Arbeit widmete. Er starb kurz vor seinem 80. Geburtstag. Fromm hat zahlreiche B\u00fccher verfasst, die international ein breites Publikum fanden, vor allem unter jungen Linken <sup class='footnote'><a href='#fn-421-1' id='fnref-421-1' onclick='return fdfootnote_show(421)'>1<\/a><\/sup>. Erich Fromm dachte mit seinem eigenen Kopf, und er hat vor allem in j\u00fcngeren Jahren Konflikte nicht gescheut. Vom &#8222;Institut f\u00fcr Sozialforschung&#8220;, zu dessen wichtigsten Mitarbeitern er gez\u00e4hlt hatte, trennte er sich im Jahr 1939 wegen inhaltlicher Differenzen. Sigmund Freud, mit dem er sich intensiv auseinandergesetzt hat, kritisierte er u.a. wegen seines Kulturpessimismus und der Pr\u00e4dominanz der Sexualit\u00e4t in seinen Schriften; das f\u00fchrte dazu, dass Fromm unter Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern, die eng mit Freud verbunden waren, ein Au\u00dfenseiter blieb. Der Erforschung der j\u00fcdischen und christlichen Geisteswelt auf unorthodoxe Weise widmete er viel Aufmerksamkeit. Sein Weltbild und seine Lebenseinstellung erarbeitete er sich aus Teilen j\u00fcdischer und christlicher Tradition, Elementen der Fr\u00fchschriften von Karl Marx, den theoretischen Erkenntnissen und der praktischen Anwendung von empirischer Sozialforschung und Psychoanalyse, aus buddhistischem Gedankengut und meditativer Praxis. Er hat lebenslang einen demokratischen, sozialistischen Humanismus vertreten. Ein erstes Mal intensiv mit dem Buddhismus auseinandergesetzt hat sich Erich Fromm in den F\u00fcnfzigerjahren des 20. Jahrhunderts <sup class='footnote'><a href='#fn-421-2' id='fnref-421-2' onclick='return fdfootnote_show(421)'>2<\/a><\/sup>. In seiner Theoriebildung und seiner pers\u00f6nlichen Praxis haben sp\u00e4ter seine Begegnungen mit Nyanaponika deutliche Spuren hinterlassen. <strong>Nyanaponika<\/strong>, 1901 in Deutschland unter dem Namen Siegmund Feniger geboren, war 57 Jahre lang buddhistischer M\u00f6nch und verbrachte einen gro\u00dfen Teil seines Lebens in einer Einsiedelei auf Sri Lanka. Er verfasste zahlreiche Schriften \u00fcber Buddhismus der Theravada-Schule, am bekanntesten wurde sein Buch &#8222;Geistestraining durch Achtsamkeit&#8220;. <sup class='footnote'><a href='#fn-421-3' id='fnref-421-3' onclick='return fdfootnote_show(421)'>3<\/a><\/sup> Erich Fromm, der Nyanaponika w\u00e4hrend dessen Reisen in die Schweiz mehrmals getroffen hat, sch\u00e4tzte dieses Buch und seinen Autor sehr und hat bei ihm Anleitung f\u00fcr eigene Meditationspraxis gefunden. Er sagte von ihm, er sei &#8230;<em>ein Gelehrter, ein Lehrer, ein Helfer &#8211; kein Guru, kein F\u00fchrer und kein Verf\u00fchrer, &#8230;der eine Lebensform lehrte und praktizierte, die an die besten Kr\u00e4fte des heutigen ern\u00fcchterten, kritischen und dennoch sehns\u00fcchtigen Menschen appelliert: an Rationalit\u00e4t, Unabh\u00e4ngigkeit, das Aufgeben von Illusionen, Verzicht auf Autorit\u00e4ten, denen man sich unterwirft, und&#8230;das Sehen der Dinge entsprechend ihrer Realit\u00e4t <\/em><sup class='footnote'><a href='#fn-421-4' id='fnref-421-4' onclick='return fdfootnote_show(421)'>4<\/a><\/sup>. Etwa zur selben Zeit, als Fromm diese W\u00fcrdigung verfasste, erschien: <strong>Haben oder Sein. <\/strong><sup class='footnote'><a href='#fn-421-5' id='fnref-421-5' onclick='return fdfootnote_show(421)'>5<\/a><\/sup>. Als ich es vor kurzem wieder gelesen habe, war ich ber\u00fchrt von seiner Aktualit\u00e4t nach fast 40 Jahren. Mit dieser so pr\u00e4gnanten wie umfassenden Formulierung pr\u00e4sentiert Fromm hier seine Sicht der Menschen und der Gesellschaft, ihres Bedarfs nach und ihrer M\u00f6glichkeiten f\u00fcr tief greifende Ver\u00e4nderungen. Buddhistisches Gedankengut ist in keinem seiner Werke so pr\u00e4sent wie in diesem. Das Buch beginnt mit n\u00fcchterner Analyse: Das Industriezeitalter habe seine Versprechen nicht eingel\u00f6st. Gl\u00fcck entstehe nicht aus der Befriedigung aller W\u00fcnsche. Unsere Gedanken und Gef\u00fchle w\u00fcrden durch Massenmedien beherrscht. Wirtschaftlicher Fortschritt bleibe auf reiche Nationen beschr\u00e4nkt, technischer Fortschritt bringe unabsehbare \u00f6kologische Gefahren und die Bedrohung durch einen Atomkrieg. Eroberungsdrang und Feindseligkeit h\u00e4tten die Menschen blind gemacht f\u00fcr die Tatsache, dass die Welt endlich sei, und zum ersten Mal in der Geschichte h\u00e4nge nun das physische \u00dcberleben der Menschheit von einer radikalen seelischen Ver\u00e4nderung der Menschen ab. Er schreibt: <em>Wir sind eine Gesellschaft notorisch ungl\u00fccklicher Menschen: einsam, von \u00c4ngsten gequ\u00e4lt, deprimiert, destruktiv, abh\u00e4ngig &#8211; jene Menschen, die froh sind, wenn es ihnen gelingt, jene Zeit &#8222;totzuschlagen&#8220;, die sie st\u00e4ndig einzusparen versuchen.<\/em> Im weiteren Verlauf des Buches geht es um die detaillierte Auseinandersetzung mit den beiden, wie Fromm schreibt, grundlegend verschiedenen Formen menschlichen Erlebens, des Habens und des Seins. Dem Zustand des Habens entspr\u00e4che Konsumieren in allen Lebensbereichen, das vermindere vordergr\u00fcndig menschliche Angst, zwinge aber auch dazu, immer mehr zu konsumieren, weil die Befriedigung durch materielle G\u00fcter bald nachlasse. <em>Haben<\/em> bedeute das Festhalten an Dingen, wozu wir durch eine marketing-orientierte Umgebung, in der es um den vordergr\u00fcndigen sch\u00f6nen Schein gehe, erzogen w\u00fcrden. Psychologisch gesehen bedeute die Orientierung am &#8222;Markt&#8220;, dass es nicht um das eigene Selbst gehe &#8211; also um die tats\u00e4chlichen F\u00e4higkeiten, Gef\u00fchle und Gedanken, sondern um das, was sich verkaufen lasse, was ankomme. <em>Sein<\/em> aber bedeute, das wirkliche Bild vom Selbst, von anderen Menschen und der Umwelt wahrzunehmen, gelten zu lassen und zu pflegen. Dieses Bild \u00e4ndere sich laufend, und Erlebnisse von Angst, Schw\u00e4che und Leid w\u00e4ren Teil davon. Die Vorstellung eines &#8222;Ich&#8220;, das man auf Dauer besitzen k\u00f6nne, beruhe auf der Illusion einer unverg\u00e4nglichen, unzerst\u00f6rbaren Substanz, die Menschen aufrecht erhalten wollten, weil der Gedanke st\u00e4ndigen Wandels schwer zu akzeptieren sei. Diese Illusion werde durch eine Kultur der Besitzorientierung, durch den Primat des Privateigentums in der gegenw\u00e4rtigen Gesellschaft gest\u00fctzt und gen\u00e4hrt. <em>Haben<\/em> beziehe sich nicht nur auf Gegenst\u00e4nde, sondern ebenso auf Werte, Wissen und \u00dcberzeugungen. <em>Eigen-tum<\/em> entstehe dann nicht durch Entfaltung der eigenen Person, sondern durch unverarbeitete Aneignung \u00e4u\u00dferer Einfl\u00fcsse; das Haben-Wollen trete an die Stelle des Sein-Wollens. Seine Grundaussagen belegt der umfassend gebildete Autor mit Zitaten aus vielen Quellen quer durch die Geistesgeschichte. Angesichts drohender psychischer, \u00f6konomischer und \u00f6kologischer Katastrophen hofft er auf tief greifende <em>charakterologische<\/em> Ver\u00e4nderungen. Fromm schreibt: <em>Ich bin \u00fcberzeugt, dass sich der menschliche Charakter in der Tat \u00e4ndern kann, wenn die folgenden Voraussetzungen gegeben sind:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Wir leiden und sind uns dessen bewusst<\/em><\/li>\n<li><em>Wir haben die Ursache unseres Leidens erkannt<\/em><\/li>\n<li><em>Wir sehen eine M\u00f6glichkeit, unser Leiden zu \u00fcberwinden<\/em><\/li>\n<li><em>Wir sehen ein, dass wir uns bestimmte Verhaltensnormen zu eigen machen und unsere gegenw\u00e4rtige Lebenspraxis \u00e4ndern m\u00fcssen, um unser Leiden zu \u00fcberwinden.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Diese vier Punkte entsprechen den Vier Edlen Wahrheiten, die den Kern der Lehre Buddhas \u00fcber die allgemeinen menschlichen Existenzbedingungen bilden&#8230;<\/em> Der Autor hat diesen Text wie alle seine anderen B\u00fccher als ein politischer Denker geschrieben; als einer, der zeitlebens tief greifende gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen f\u00fcr notwendig gehalten und erhofft hat. Niemals hat er sich dabei auf die Seite einer politischen Partei gestellt. Aus dem obigen Zitat wird deutlich, wo er ansetzt: bei der pers\u00f6nlichen Ver\u00e4nderung jedes Einzelnen, und m\u00f6glichst Vieler gemeinsam. Erich Fromm war weder ein Wissenschaftler in traditionellem Sinn, noch war er ein Tr\u00e4umer. Seine St\u00e4rke lag darin, dass es ihm &#8211; der seine eigene Person auch als Produkt einer deformierten und deformierenden Gesellschaft wahrnahm &#8211; lebenslang um Selbsterkenntnis und pers\u00f6nliche Reifung ging. L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge, die er stets im Auge hatte, suchte er in der <em>Kunst des Lebens<\/em>. Die war f\u00fcr ihn gekennzeichnet durch Liebesf\u00e4higkeit, Autonomie, Selbstreflexion und die F\u00e4higkeit, sich selbst und die Wirklichkeit in aller Ambivalenz anzunehmen. <sup class='footnote'><a href='#fn-421-6' id='fnref-421-6' onclick='return fdfootnote_show(421)'>6<\/a><\/sup> Dass die Welt sich \u00e4ndern soll und muss, darin waren wir Jungen uns mit Erich Fromm schon in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts einig. Dass das nur geschehen wird, wenn wir selber uns \u00e4ndern, war schwerer zu verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Evamaria, 11. 4.<\/p>\n<div class='footnotes' id='footnotes-421'>\n<div class='footnotedivider'><\/div>\n<ol>\n<li id='fn-421-1'> Besonders bekannt wurden: <em>Die Kunst des Liebens<\/em>,<em> Psychoanalyse und Ethik<\/em> und <em>Anatomie der menschlichen Destruktivit\u00e4t.<\/em> Eine vollst\u00e4ndige Liste seiner Publikationen findet sich auf: <a href=\"http:\/\/www.erich-fromm.de\">http:\/\/www.erich-fromm.de, <\/a>der offiziellen Website des Erich-Fromm-Dokumentationszentrums in T\u00fcbingen <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-421-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-421-2'> Dies geschah anl\u00e4sslich einer Tagung, die er als Professor f\u00fcr Psychoanalyse in Mexiko organisierte; daraus entstand das Buch: Fromm, Erich, Suzuki, Daisetz Teitaro und Martino, Richard de: Zen-Buddhismus und Psychoanalyse, \u00dcbersetzung aus dem amerikanischen Englisch, M\u00fcnchen 1963 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-421-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-421-3'> Der Text ist im Internet frei zug\u00e4nglich unter: <a href=\"http:\/\/www.palikanon.com\/diverses\/satipatthana\/satipattana.html\">http:\/\/www.palikanon.com\/diverses\/satipatthana\/satipattana.html<\/a>. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-421-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-421-4'> Aus: &#8222;Des Geistes Gleichma\u00df&#8220;, Festschrift zu Nyanaponikas 75. Geburtstag aus dem Jahr 1976, in der auch Erich Fromm einen Beitrag verfasste, zitiert nach einem Artikel von Ludger L\u00fctkehaus in der Neuen Z\u00fcrcher Zeitung vom 21. 7. 2001 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-421-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-421-5'> Fromm, Erich: To have or to Be, Erstausgabe in amerikanischem Englisch 1976, deutsch: Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, M\u00fcnchen 1976  <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-421-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-421-6'> Funk, Rainer, Meyer, Gerd und Johach, Helmut (Hrsg.): Erich Fromm heute &#8211; Zur Aktualit\u00e4t seines Denkens, M\u00fcnchen 2000. In diesem Sammelband setzt sich Funk, sein langj\u00e4hriger Assistent und Nachlassverwalter, neben den inhaltlichen auch mit Aspekten der Pers\u00f6nlichkeit Fromms auseinander. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-421-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 1968, als in Westeuropa so viele junge Leute den Aufstand probten, war ich 20 Jahre alt und bald mittendrin im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Geschehen, in dem und durch das wir alle Werte auf den Kopf zu stellen meinten. 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