{"id":4174,"date":"2016-06-03T17:29:38","date_gmt":"2016-06-03T15:29:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=4174"},"modified":"2020-07-29T15:20:19","modified_gmt":"2020-07-29T13:20:19","slug":"die-piazza-von-cres","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=4174","title":{"rendered":"Die Piazza von Cres"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?attachment_id=4173\" rel=\"attachment wp-att-4173\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-4173 alignright\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cres_Main_Piazza.jpg\" alt=\"Cres_Main_Piazza\" width=\"357\" height=\"201\" srcset=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cres_Main_Piazza.jpg 1024w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cres_Main_Piazza-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Cres_Main_Piazza-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><\/a>Hier, auf der kroatischen Insel in der n\u00f6rdlichen Adria, kann man trefflich gar nichts tun, und darin \u00fcbe ich mich gerade wieder. Vormittags und abends sind viele Menschen unterwegs. Fu\u00dfg\u00e4nger, Radlerinnen und die Fahrer der kleinen Elektrokarren, mit denen Waren geliefert werden, verst\u00e4ndigen sich ohne Verkehrszeichen, indem sie einfach aufpassen und langsamer werden. Aus den vielen Stunden, die ich hier schon m\u00fc\u00dfig bei Kaffee oder Eis gesessen bin, kann ich mich an freundliche kurze Gr\u00fc\u00dfe, laute Diskussionen oder auch l\u00e4ngere, intensive Gespr\u00e4che erinnern, an Kinder, die den Erwachsenen zwischen den Beinen herumlaufen oder mit R\u00e4dern im Kreis fahren, an viel Gel\u00e4chter, aber an keinen einzigen Streit. Einmal habe ich die Auff\u00fchrung einer Commedia dell\u2019arte hier miterlebt. Gesprochen wird kroatisch, italienisch, deutsch, englisch und was wei\u00df ich noch alles. Ein paar der vielen Cafes und Restaurants werden vorwiegend von Einheimischen besucht, und in einem Bereich treffen sich Frauen aus der Stadt, von den vielleicht die eine oder andere vorher an den Yoga\u00fcbungen auf der Hafenmole teilgenommen hat. Es ist ein Wohnzimmer f\u00fcr alle. Was die Menschen tun oder vorhaben, ist leicht zu verstehen: Gem\u00fcse, Honig und Oliven\u00f6l kaufen oder verkaufen, den Fischfang des Tages ausladen, das Baby spazierenf\u00fchren, Marktst\u00e4nde fotografieren, mit dem Fahrrad den Einkauf heimbringen, mit der Aktenmappe ins Rathaus gehen oder mit dem Rucksack in die Schule&#8230;hastig sind sie nicht, die Leute hier. Bevor ich ganz ins Schw\u00e4rmen gerate, h\u00f6re ich jetzt auf. Ich mag auch nicht ergr\u00fcnden, warum es hier bei aller Lebendigkeit so ruhig und freundlich zugeht &#8211; schlie\u00dflich bin ich auf Urlaub. Ein paar Tage werde ich die Piazza von Cres noch genie\u00dfen, und ausdr\u00fccken m\u00f6chte ich: im Grund braucht es nicht so viel f\u00fcr ein gutes Leben miteinander.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier, auf der kroatischen Insel in der n\u00f6rdlichen Adria, kann man trefflich gar nichts tun, und darin \u00fcbe ich mich gerade wieder. Vormittags und abends sind viele Menschen unterwegs. Fu\u00dfg\u00e4nger, Radlerinnen und die Fahrer der kleinen Elektrokarren, mit denen Waren geliefert werden, verst\u00e4ndigen sich ohne Verkehrszeichen, indem sie einfach aufpassen und langsamer werden. 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