{"id":3867,"date":"2016-06-07T11:03:08","date_gmt":"2016-06-07T09:03:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=3867"},"modified":"2020-07-29T15:16:54","modified_gmt":"2020-07-29T13:16:54","slug":"was-hat-recollective-awareness-mit-dem-dharma-zu-tun-erklaert-von-winton-higgins","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=3867","title":{"rendered":"Was hat Recollective Awareness mit dem Dharma zu tun? <\/br> erkl\u00e4rt von Winton Higgins"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Leserinnen und Leser sind mit <strong>Recollective Awareness<\/strong> <sup class='footnote'><a href='#fn-3867-1' id='fnref-3867-1' onclick='return fdfootnote_show(3867)'>1<\/a><\/sup> vertraut: es geht dabei darum, sich selbst und anderen die inneren Vorg\u00e4nge w\u00e4hrend der Meditation im nachhinein bewusst zu machen, durch Einzel- und Gruppengespr\u00e4che und das F\u00fchren eines Tagebuchs. Diese Praxis, entwickelt von <strong>Jason Siff<\/strong> <sup class='footnote'><a href='#fn-3867-2' id='fnref-3867-2' onclick='return fdfootnote_show(3867)'>2<\/a><\/sup>, \u00fcben wir in unserer Sangha in Wien. Vor ein paar Wochen ist in unseren Gespr\u00e4chen die Frage aufgetaucht, was dieser Zugang zur Meditation, bei dem ohne alle Vorgaben dazu eingeladen wird, den Geist laufen zu lassen, wie er will, mit dem Dharma zu tun habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?attachment_id=3882\" rel=\"attachment wp-att-3882\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-3882 alignright\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cartoon-comic_by_dukkhagirl_com_unzenthoughts3-300x181.jpg\" alt=\"cartoon comic_by_dukkhagirl_com_unzenthoughts3\" width=\"300\" height=\"181\" srcset=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cartoon-comic_by_dukkhagirl_com_unzenthoughts3-300x181.jpg 300w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cartoon-comic_by_dukkhagirl_com_unzenthoughts3.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Dar\u00fcber haben sich auch schon andere Gedanken gemacht. In einem Talk unseres australischen Dharmafreunds und Gew\u00e4hrsmanns <strong>Winton Higgins<\/strong> geht es genau darum <sup class='footnote'><a href='#fn-3867-3' id='fnref-3867-3' onclick='return fdfootnote_show(3867)'>3<\/a><\/sup>:<\/p>\n<p>&#8222;Die Frage, was Recollective Awareness mit dem Dharma zu tun hat, ist berechtigt angesichts der Tatsache, dass sie sich stark von Meditationspraktiken mit formelhaften Anleitungen des buddhistischen Mainstreams, vor allem im Vipassana, unterscheidet. Meine kurze Antwort:<strong> Recollective Awareness hat alles mit dem Dharma zu tun.<\/strong> Sie nimmt n\u00e4mlich den direkten Weg zur\u00fcck zum Dharma ohne den labyrinthischen Umweg \u00fcber den Abhidhamma <sup class='footnote'><a href='#fn-3867-4' id='fnref-3867-4' onclick='return fdfootnote_show(3867)'>4<\/a><\/sup>. Wir sollten unseren Geist einladen, alle seine Inhalte zu offenbaren, sodass wir das ganze Muster unserer komplexen, vielschichtigen Erfahrung sehen k\u00f6nnen und dabei unsere Meditationspraxis mit der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Vertrautheit mit dem Kern des Dharma verkn\u00fcpfen. Der Dharma, wie Buddha ihn lehrt, stellt uns die Sprache zur Verf\u00fcgung, mit der wir schrittweise zum klaren Verst\u00e4ndnis unserer Praxis kommen. Darum geht es in der Kultur des Erwachens, die wir sowohl innerlich als auch gemeinsam zu pflegen versuchen. Meditation ist nicht nur ein intimer Vorgang, sondern auch ein gemeinsames Unternehmen, ein vermittelbarer und interpretierbarer Prozess. <strong>Welche Wurzeln hat Recollective Awareness im Dharma?<\/strong> Die <strong>Satipatthana Sutta<\/strong> ist die grundlegende Lehrrede des Buddha zur Meditation im allgemeinen und zur Einsichtsmeditation des Vipassana im besonderen. Recollective Awareness bietet eine Alternative zu Vipassana-Schulen, die aus dem <strong>Abhidhamma<\/strong> entstanden sind. <a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?attachment_id=3888\" rel=\"attachment wp-att-3888\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3888 alignright\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/images.jpe\" alt=\"images\" width=\"213\" height=\"120\" \/><\/a>Das ist eine sp\u00e4te und einschneidende Neuinterpretation von Buddhas Lehre, von M\u00f6nchen f\u00fcr M\u00f6nche gemacht; Meditationstechniken des Vipassana st\u00fctzen sich stark darauf und nicht auf die Sutta. Die Grundstruktur der Satipatthana Sutta bildet das, was Buddha die vier Aspekte von Sati nennt. <strong>Sati<\/strong> ist wahrscheinlich das wichtigste Wort, das Buddha gebrauchte. Seine urspr\u00fcngliche Bedeutung ist &#8217;sich erinnern&#8216;, aber Buddha gebrauchte es auch im Sinn von Achtsamkeit, Wachsamkeit. Recollective Awareness, &#8217;nachvollziehendes Bewusstmachen&#8216;, ist also wahrscheinlich die beste \u00dcbersetzung von &#8217;sati&#8216;, die wir haben. Buddha spricht in der Sutta h\u00e4ufig von <strong>&#8218;klarem Verst\u00e4ndnis&#8216;<\/strong> &#8211; das bedeutet, unsere Erfahrung in Echtzeit nachzuvollziehen. Wenn wir uns unserer Erfahrung derart zuwenden, sehen wir, dass sie sehr komplex und vielschichtig ist. Zweifellos hat Buddha aus diesem Grund pragmatischerweise vorgeschlagen, wir k\u00f6nnten sie nach vier Aspekten aufschl\u00fcsseln:<\/p>\n<ul>\n<li>k\u00f6rperliche Erfahrung,<\/li>\n<li>F\u00e4rbung der Wahrnehmung,<\/li>\n<li>Geisteszust\u00e4nde und Stimmungslagen,<\/li>\n<li>kognitive Inhalte des Geistes.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gibt hier eine Abfolge. Es beginnt mit der grundlegenden und konkretesten Art von Erfahrungen, die mit dem K\u00f6rper und den Sinnen zu tun haben und schreitet dann zu immer subtileren Erfahrungen fort. Aber es ist eine Abfolge und keine Hierarchie, weil unsere K\u00f6rperlichkeit der Resonanzboden f\u00fcr jede Erfahrung bleibt. F\u00e4rbungen der Wahrnehmung, Stimmungen und Gedanken wirken sich darauf aus, wie wir uns in unserem K\u00f6rper f\u00fchlen. Meditation geht wirklich nicht nur in unseren K\u00f6pfen vor sich. Klares Verst\u00e4ndnis bedeutet nicht einfach, eine Liste machen zu k\u00f6nnen, sondern Erfahrungen im Kontext und dynamisch nachzuvollziehen<strong>.<\/strong> Auf einer ganz fundamentalen Ebene stellen wir fest, dass alle Erfahrungen entstehen, f\u00fcr eine Weile anhalten und dann vergehen. Nichts bleibt, und nichts hat also einen realen, dauerhaften Kern oder eine Substanz. Vielleicht stellen wir auch fest, dass alle unsere Erfahrung unstet ist, weil sie aus unserer grundlegenden <em>conditio humana<\/em> hervorgeht; wir sind verletzliche, begehrende und sich laufend ver\u00e4ndernde Wesen, die unter Bedingungen leben, die sich unabh\u00e4ngig von uns selbst wiederum dauernd \u00e4ndern. Wenn wir ein wenig Basiswissen im Dharma haben, kann uns das auf dieses dynamische Muster aufmerksam werden lassen: wir erfahren aus erster Hand diese grundlegende kleine Liste der Charakteristika unserer Existenz: Unbest\u00e4ndigkeit, <em>dukkha<\/em> und Nicht-Selbst. Diese Liste ist nicht B\u00fccherweisheit &#8211; sie ist real! Wir k\u00f6nnten auch feststellen, dass unsere Erfahrung sich in vernetzten Beziehungen von Ursache und Wirkung entfaltet: aha, bedingtes Entstehen &#8211; der zentrale philosophische Gedanke des Buddha &#8211; ist auch Realit\u00e4t! <a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?attachment_id=3889\" rel=\"attachment wp-att-3889\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-3889 alignright\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/670px-Become-a-Buddhist-Step-11-Version-2-300x225.jpg\" alt=\"670px-Become-a-Buddhist-Step-11-Version-2\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/670px-Become-a-Buddhist-Step-11-Version-2-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/670px-Become-a-Buddhist-Step-11-Version-2.jpg 670w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> Die Meditierenden, denen Buddha diese Rede hielt, kannten die Grundlagen des Dharma schon. Es war sp\u00e4t in seinem Leben, und Buddha hatte die wesentlichen Lehren schon Jahrzehnte fr\u00fcher entwickelt. Nun arbeitete er sie aus und brachte sie direkt mit der Praxis der Meditation in Beziehung. Und als er zum vierten Aspekt kam (den kognitiven Inhalten des Geistes &#8211; Gedanken, Bilder, Geschichten usw.) schlug er vor, seine Zuh\u00f6rer sollten sie entsprechend seinen Listen ordnen, die ihnen bis dahin gut bekannt waren: die f\u00fcnf Hindernisse, die f\u00fcnf Skhandas, die sechs Sinnesbereiche, die sieben Faktoren des Erwachens und die vier gro\u00dfen Aufgaben. All das hatten sie im kleinen Finger. In dieser Weise enth\u00e4lt und spiegelt die Sutta (und die Praxis, die in ihr vorgeschlagen wird), die gesamte Lehre des Buddha. Mit anderen Worten: der Buddha hatte die Grundlagen einer <em>Kultur des Erwachens<\/em> schon gelegt, und hielt die Lehrrede auf dieser Basis. Offenkundig f\u00fcrchtete er nicht, das Wissen \u00fcber diese Grundlagen k\u00f6nnte die Meditationserfahrung seiner Zuh\u00f6rer verzerren. Im Gegenteil, er schl\u00e4gt vor, dass sie diese Grundlagen so vollst\u00e4ndig wie m\u00f6glich aussch\u00f6pfen, um ihre eigene Erfahrung klar zu verstehen. Und gibt er ihnen spezielle Techniken und Formeln, die sie schrittweise anwenden sollten? F\u00fcttert er sie mit dem L\u00f6ffel? Er denkt nicht daran! Er spricht nicht von body scan, prim\u00e4ren und sekund\u00e4ren Objekten, Atembeobachtung an der Nase oder am Bauch, oder von den 17 &#8218;rechten Einsichten&#8216; &#8211; diese Utensilien stammen nicht aus dieser Sutta, sondern aus dem Abhidhamma. Seine P\u00e4dagogik ist das Gegenteil von L\u00f6ffelf\u00fctterung. Er ben\u00fctzt die vier Aspekte der Achtsamkeit als Gelegenheit, ein F\u00fcllhorn von M\u00f6glichkeiten zu er\u00f6ffnen, wie unsere meditative Erfahrung sich entfalten und was wir aus ihr machen k\u00f6nnten. Am Anfang der Sutta beschreibt er diese Praxis als &#8218;den direkten Weg zur Erkenntnis&#8216;, aber es ist eindeutig ein &#8218;Do-it-yourself&#8216;-Weg und keine Ameisenkarawane. Uns wird gesagt, worum es bei der Reise geht, was entlang des Weges auftauchen k\u00f6nnte, und wir erhalten einen Kompass. Jede und jeder von uns bahnt sich ihren und seinen eigenen Weg, abh\u00e4ngig vom eigenen Leben und seinen Neigungen. Jede und jeder von uns muss selbst die Verantwortung f\u00fcr die eigenen Praxis \u00fcbernehmen, in Anwendung der M\u00f6glichkeiten, die die Sutta er\u00f6ffnet. Meditation mit Recollective Awareness, nachvollziehendem Bewusstmachen, ist ein Ansatz, diese Lehre in der Praxis umzusetzen. <strong>In welchem Geist sollten wir Meditierende im Westen uns dem Dharma ann\u00e4hern?<\/strong> Wir sollten nicht nur lesen oder h\u00f6ren, was der Buddha sagte, sondern auch die Gesamtsituation, in der er sprach, in Betracht ziehen, einschlie\u00dflich seiner Zuh\u00f6rerschaft. Sie lebten in einer vor-literarischen Gesellschaft, die sich auf m\u00fcndliche \u00dcberlieferung st\u00fctzte, doch waren sie gebildete Leute. Ein gebildeter Mensch war in jener Zeit jemand, der &#8218;eine Menge geh\u00f6rt hatte&#8216;. Und vermutlich auch innerlich verarbeitet hatte &#8211; das kommt von allein, wenn du Lehren in deinem Kopf herumtr\u00e4gst und nicht in einem Buch oder Ipod. Es war eine Art in sich aufsaugenden Lernens, das von manchen bis heute gesch\u00e4tzt wird. Wir brauchen eine innere Bibliothek von Formen, Metaphorik, Rhythmus und Tonfall, auf die wir uns f\u00fcr unsere eigene Arbeit beziehen k\u00f6nnen. Meditation ist nicht nur eine pers\u00f6nliche, sondern gleichzeitig eine gemeinschaftliche Praxis. Es geht auch um die Sangha, die dritte Zuflucht, in der wir miteinander in gemeinsamer Sprache, gemeinsamen Ausdr\u00fccken, gemeinsamen Werten kommunizieren k\u00f6nnen. Ohne das k\u00f6nnen wir nicht einmal mit uns selbst kommunizieren, da uns sonst das Vokabular fehlt, unser inneres Leben zu artikulieren. Beim Prozess der Recollective Awareness, des nachvollziehenden Bewusstmachens, werden wir im Einzel- und Gruppengespr\u00e4ch zum Austausch ermutigt. <a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?attachment_id=3897\" rel=\"attachment wp-att-3897\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-3897 alignright\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/meditationskissen-1-300x225.jpg\" alt=\"meditationskissen\" width=\"235\" height=\"176\" srcset=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/meditationskissen-1-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/meditationskissen-1-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/meditationskissen-1-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/><\/a>Wir werden auch dazu ermutigt, unsere meditative Erfahrung aufzuschreiben. Es kann zum &#8218;klaren Verst\u00e4ndnis&#8216; verhelfen &#8211; unserer Erfahrung nachzusp\u00fcren und sie zu interpretieren. Und wenn wir sie schriftlich festgehalten haben, macht das im Geist Platz f\u00fcr Neues, anstatt des endlosen Umr\u00fchrens in Altbekanntem. Es ist eine Art des Loslassens, eine Art, unser Leben zu verarbeiten, wie jede erfahrene Tagebuchschreiberin best\u00e4tigen kann. <strong>Zum Abschluss<\/strong> Meditation mit Unterst\u00fctzung von Recollective Awareness, nachvollziehendem Bewusstmachen, ist eine zentrale Praxis im Dharma. Unsere <em>Kultur des Erwachens<\/em> ist von der gemeinschaftlichen Natur unserer Praxis abh\u00e4ngig, und beide h\u00e4ngen davon ab, dass wir den Dharma als <strong>die<\/strong> zentrale Ressource in uns aufnehmen. <a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?attachment_id=3900\" rel=\"attachment wp-att-3900\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3900 alignright\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/spinne-im-netz-300x300.jpg\" alt=\"spinne im netz\" width=\"151\" height=\"151\" srcset=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/spinne-im-netz-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/spinne-im-netz-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/spinne-im-netz.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 151px) 100vw, 151px\" \/><\/a>Eine meditierende Person, sagte mir einer meiner Lehrer, sollte wie eine Spinne sein, die in der Mitte ihres Netzes sitzt. Beim kleinsten Zittern wei\u00df die Spinne genau, woher in ihrem gro\u00dfen und komplizierten Netz die St\u00f6rung kommt, und l\u00e4uft hin.<\/p>\n<div class='footnotes' id='footnotes-3867'>\n<div class='footnotedivider'><\/div>\n<ol>\n<li id='fn-3867-1'> eine passende deutsche \u00dcbersetzung w\u00e4re vielleicht: nachvollziehendes Bewusstmachen <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-3867-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-3867-2'> eine genaue Beschreibung von ihm selbst findet sich auf der Seite &#8222;Das Meditieren entlernen&#8220; auf dieser Website. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-3867-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-3867-3'> das englische Original ist auf unserer neuseel\u00e4ndischen Schwesterwebsite <a href=\"http:\/\/secularbuddhism.org.nz\/\">http:\/\/secularbuddhism.org.nz\/<\/a> unter dem Titel: <em>The dharmic foundations of the recollective awareness approach <\/em>nachzulesen; die mit Wintons Zustimmung gek\u00fcrzte \u00dcbersetzung stammt von Evamaria Glatz. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-3867-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-3867-4'> f\u00fcr eine erste Begriffskl\u00e4rung: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abhidhammapitaka\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Abhidhammapitaka<\/a>. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-3867-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Leserinnen und Leser sind mit Recollective Awareness 1 vertraut: es geht dabei darum, sich selbst und anderen die inneren Vorg\u00e4nge w\u00e4hrend der Meditation im nachhinein bewusst zu machen, durch Einzel- und Gruppengespr\u00e4che und das F\u00fchren eines Tagebuchs. Diese Praxis, entwickelt von Jason Siff 2, \u00fcben wir in unserer Sangha in Wien. Vor ein paar &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=3867\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eWas hat Recollective Awareness mit dem Dharma zu tun? <\/br> erkl\u00e4rt von Winton Higgins\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3867"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3867"}],"version-history":[{"count":26,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3867\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5662,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3867\/revisions\/5662"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}