{"id":3182,"date":"2015-06-12T14:31:51","date_gmt":"2015-06-12T12:31:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=3182"},"modified":"2020-07-31T10:48:16","modified_gmt":"2020-07-31T08:48:16","slug":"ueber-musse-variationen-zum-thema-berechnende-und-meditative-haltung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=3182","title":{"rendered":"\u00dcber Mu\u00dfe <br\/> Variationen zum Thema: Berechnende und meditative Haltung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/mann-einer-h\u00e4ngematte-14858409.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-3184 alignright\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/mann-einer-h\u00e4ngematte-14858409-300x157.jpg\" alt=\"mann-einer-h\u00e4ngematte-14858409\" width=\"300\" height=\"157\" srcset=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/mann-einer-h\u00e4ngematte-14858409-300x157.jpg 300w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/mann-einer-h\u00e4ngematte-14858409.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ich liege in der H\u00e4ngematte, schau in die Wolken und habe nichts zu tun. Es fehlt mir nichts. Es riecht nach bl\u00fchendem Ginster und F\u00f6hrenzapfen, jeder Atemzug von Meeresluft f\u00fchlt sich an wie ein Geschenk. Meine Gedanken verfolge ich nicht, sie kommen und gehen. Auf Ergebnisse kommt es nicht an, Verwertbares wird nicht erwartet. Nichts zu tun ist erlaubt und wird auf einmal unverzichtbar. Griechische Philosophen meinten mit dem Wort \u03c3\u03c7\u03bf\u03bb\u03ae neben &#8222;Studium&#8220; auch &#8222;Ruhe&#8220; und &#8222;Mu\u00dfe&#8220;; im Althochdeutschen bedeutete &#8222;muoza&#8220; urspr\u00fcnglich &#8222;Gelegenheit&#8220;, &#8222;M\u00f6glichkeit&#8220;. <a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Friedrich_Nietzsche.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-3209 alignright\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Friedrich_Nietzsche-212x300.jpg\" alt=\"Friedrich_Nietzsche\" width=\"161\" height=\"228\" srcset=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Friedrich_Nietzsche-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Friedrich_Nietzsche-723x1024.jpg 723w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Friedrich_Nietzsche.jpg 1130w\" sizes=\"(max-width: 161px) 100vw, 161px\" \/><\/a><strong>Friedrich Nietzsche <\/strong> schrieb vor 140 Jahren <sup class='footnote'><a href='#fn-3182-1' id='fnref-3182-1' onclick='return fdfootnote_show(3182)'>1<\/a><\/sup>:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Musse und M\u00fcssiggang<\/strong> &#8230;die athemlose Hast der Arbeit&#8230;beginnt&#8230;Europa wild zu machen und eine ganz wunderliche Geistlosigkeit dar\u00fcber zu breiten. Man sch\u00e4mt sich jetzt schon der Ruhe; das lange Nachsinnen macht beinahe Gewissensbisse. Man denkt mit der Uhr in der Hand, wie man zu Mittag isst, das Auge auf das B\u00f6rsenblatt gerichtet, \u2013 man lebt, wie Einer, der fortw\u00e4hrend Etwas &#8222;vers\u00e4umen k\u00f6nnte&#8220;. &#8222;Lieber irgend Etwas thun, als Nichts&#8220; \u2013 auch dieser Grundsatz ist eine Schnur, um aller Bildung und allem h\u00f6heren Geschmack den Garaus zu machen. Und so wie sichtlich alle Formen an dieser Hast der Arbeitenden zu Grunde gehen: so geht auch das Gef\u00fchl f\u00fcr die Form selber, das Ohr und Auge f\u00fcr die Melodie der Bewegungen zu Grunde. Der Beweis daf\u00fcr liegt in der jetzt \u00fcberall geforderten plumpen Deutlichkeit, in allen den Lagen, wo der Mensch einmal redlich mit Menschen sein will, im Verkehre mit Freunden, Frauen, Verwandten, Kindern, Lehrern, Sch\u00fclern, F\u00fchrern und F\u00fcrsten, \u2013 man hat keine Zeit und keine Kraft mehr f\u00fcr die Ceremonien, f\u00fcr die Verbindlichkeit mit Umwegen, f\u00fcr allen Esprit der Unterhaltung und \u00fcberhaupt f\u00fcr alles Otium. Denn das Leben auf der Jagd nach Gewinn zwingt fortw\u00e4hrend dazu, seinen Geist bis zur Ersch\u00f6pfung auszugeben, im best\u00e4ndigen Sich-Verstellen oder Ueberlisten oder Zuvorkommen: die eigentliche Tugend ist jetzt, Etwas in weniger Zeit zu thun, als ein Anderer. Und so giebt es nur selten Stunden der erlaubten Redlichkeit: in diesen aber ist man m\u00fcde und m\u00f6chte sich nicht nur &#8222;gehen lassen&#8220;, sondern lang und breit und plump sich hinstrecken. Gem\u00e4ss diesem Hange schreibt man jetzt seine Briefe; deren Stil und Geist immer das eigentliche &#8222;Zeichen der Zeit&#8220; sein werden. Giebt es noch ein Vergn\u00fcgen an Gesellschaft und an K\u00fcnsten, so ist es ein Vergn\u00fcgen, wie es m\u00fcde-gearbeitete Sclaven sich zurecht machen. Oh \u00fcber diese Gen\u00fcgsamkeit der &#8222;Freude&#8220; bei unsern Gebildeten und Ungebildeten! Oh \u00fcber diese zunehmende Verd\u00e4chtigung aller Freude! Die Arbeit bekommt immer mehr alles gute Gewissen auf ihre Seite: der Hang zur Freude nennt sich bereits &#8222;Bed\u00fcrfniss der Erholung&#8220; und f\u00e4ngt an, sich vor sich selber zu sch\u00e4men. &#8222;Man ist es seiner Gesundheit schuldig&#8220; \u2013 so redet man, wenn man auf einer Landpartie ertappt wird. Ja, es k\u00f6nnte bald so weit kommen, dass man einem Hange zur vita contemplativa (das heisst zum Spazierengehen mit Gedanken und Freunden) nicht ohne Selbstverachtung und schlechtes Gewissen nachg\u00e4be. \u2013 Nun! Ehedem war es umgekehrt: die Arbeit hatte das schlechte Gewissen auf sich. Ein Mensch von guter Abkunft verbarg seine Arbeit, wenn die Noth ihn zum Arbeiten zwang. Der Sclave arbeitete unter dem Druck des Gef\u00fchls, dass er etwas Ver\u00e4chtliches thue: \u2013 das &#8222;Thun&#8220; selber war etwas Ver\u00e4chtliches. &#8222;Die Vornehmheit und die Ehre sind allein bei otium und bellum&#8220;: so klang die Stimme des antiken Vorurtheils!<\/p><\/blockquote>\n<p>Am Thema Mu\u00dfe kommen wir heutzutage noch weniger vorbei. In einem klugen Essay weist der Philosoph G\u00fcnter Figal auf die urspr\u00fcngliche Wortbedeutung hin <sup class='footnote'><a href='#fn-3182-2' id='fnref-3182-2' onclick='return fdfootnote_show(3182)'>2<\/a><\/sup>. Er schreibt:<\/p>\n<blockquote><p>Mu\u00dfe haben, das hei\u00dft: in einem Spielraum oder Freiraum sein, in einem Raum, in dem sich das Tun ebenso frei, im Nebeneinander seiner M\u00f6glichkeiten, entfalten kann wie das, womit man es zu tun hat. Wo verschiedene M\u00f6glichkeiten nebeneinander offen bleiben, kann man sie erkunden, ohne sich auf eine von ihnen sofort festzulegen. Weil nichts unter Druck entschieden werden muss, kann eine Sache in der F\u00fclle ihrer M\u00f6glichkeiten zur Geltung kommen&#8230;Dass die Mu\u00dfe in ihrem Wesen r\u00e4umlich ist, zeigt sich noch auf andere Weise, n\u00e4mlich mit den eigens f\u00fcr sie gebauten und eingerichteten R\u00e4umen. Akademien, Kl\u00f6ster, Eremitagen, Landsitze, Teeh\u00e4user und G\u00e4rten, Dichter- und Denkerh\u00fctten, Komponierh\u00e4uschen, B\u00e4der, Caf\u00e9s, Urlaubshotels sind Mu\u00dfeorte, Mu\u00dfer\u00e4ume solcher Art. Ihre Einrichtung weicht in charakteristischer Weise von Bauten ab, die der Arbeit, dem effizienten Tun und damit dem Nutzen unterstellt sind. Fabriken, B\u00fcrogeb\u00e4ude, Beh\u00f6rden, Bahnh\u00f6fe und Flugh\u00e4fen, auch Universit\u00e4ten m\u00fcssen die T\u00e4tigkeiten, die in ihnen ausge\u00fcbt werden sollen, so leicht machen wie nur m\u00f6glich. \u00dcbersichtliche Gliederung, m\u00f6glichst direkte Wege und ein gutes Orientierungssystem sind ebenso wichtig wie reibungslos funktionierende Transportanlagen. Mu\u00dfer\u00e4ume sind anders. Statt effizienter T\u00e4tigkeiten lassen sie zur Ruhe kommen. Sie bieten M\u00f6glichkeiten des Gespr\u00e4chs, der ungest\u00f6rten Lekt\u00fcre. Und erm\u00f6glichen statt der erfolgsorientierten Konzentration die Besinnung und Sammlung. Bei alledem legen sie nicht fest; sie bieten M\u00f6glichkeiten, die man realisieren kann, aber nicht realisieren muss, und die auch als nicht realisierte den Aufenthalt in ihnen bestimmen.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/strand-calvi5.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-3225 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/strand-calvi5-300x200.jpg\" alt=\"strand calvi\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/strand-calvi5-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/strand-calvi5.jpg 435w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am Strand, an dem ich gerade sitze, kann ich zusehen, wie Menschen m\u00fc\u00dfig werden. Sie lernen von ihren Kindern, Sandburgen zu bauen. Sie spielen, ohne Punkte zu z\u00e4hlen, sammeln Steine, die sie nicht brauchen, haben mit den Kleidern auch die Uhren abgelegt und schauen aufs Meer, ohne etwas zu suchen. Ich r\u00fccke in den Schatten und stecke die Zehen in den Sand. Und weil das Denken ja nie ganz aufh\u00f6rt, wie wir wissen, frage ich mich schlie\u00dflich, was Mu\u00dfe und Meditation miteinander zu tun haben. Dar\u00fcber schreibt die deutsche Buddhistin Sylvia Wetzel <sup class='footnote'><a href='#fn-3182-3' id='fnref-3182-3' onclick='return fdfootnote_show(3182)'>3<\/a><\/sup>:<\/p>\n<blockquote><p>Wer nachdenken will braucht nicht nur Freizeit nach der Arbeit, um sich zu regenerieren, sondern Mu\u00dfe. Mu\u00dfe ist freie Zeit, in der wir wach und ausgeschlafen, frisch und munter sind. Dann k\u00f6nnen wir \u00fcber uns und die Welt nachdenken. Wer im Laufschritt durch die Welt rennt, hat keine Chance eigene Muster zu erkennen. Wer zu wenig Zeit, wird sich auch mit erprobten Meditationstechniken nicht besser kennenlernen. Wer unter Druck steht und keine Zeit hat, kann und wird immer nur alte Ansichten, emotionale Muster und Gewohnheiten reproduzieren&#8230; Meditation lehrt aber nur dann Mu\u00dfe, wenn wir uns nicht mit komplexen Techniken um schnelle Resultate bem\u00fchen, sondern sie uns den Freiraum schenkt, in dem wir innehalten und unsere eingefahrenen Muster anschauen. Es braucht aber mehr als zehn Minuten stilles Sitzen am Tag. Kontemplativ leben, hei\u00dft Raum und Zeit schaffen, damit wir \u00fcber unsere Priorit\u00e4ten nachdenken und unsere Beziehung zu uns, den Mitmenschen und der Welt kl\u00e4ren k\u00f6nnen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn Ihr die Mu\u00dfe daf\u00fcr findet, schaut euch diese Website an: \u001b<a href=\"http:\/\/otium-bremen.de\">Otium Bremen<\/a>.<\/p>\n<div class='footnotes' id='footnotes-3182'>\n<div class='footnotedivider'><\/div>\n<ol>\n<li id='fn-3182-1'> Friedrich Nietzsche, Die fr\u00f6hliche Wissenschaft 329, im Internet abrufbar unter: <a href=\"http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/die-frohliche-wissenschaft-3245\/7\">http:\/\/gutenberg.spiegel.de\/buch\/die-frohliche-wissenschaft-3245\/7<\/a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-3182-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-3182-2'> An der Universit\u00e4t Freiburg l\u00e4uft seit 2013 ein interdisziplin\u00e4res Forschungsprojekt, dessen MitarbeiterInnen das Mussemagazin herausgeben: <a href=\"http:\/\/mussemagazin.de\/\">http:\/\/mussemagazin.de\/<\/a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-3182-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-3182-3'> s.: Connection Special: Der neue Mensch. Oktober-November 2003, S. 18-21, <a href=\"http:\/\/connectionshop.connection.de\/Magazine\/Tantra-Einzelhefte\/connection-special-68.html\">http:\/\/connectionshop.connection.de\/Magazine\/Tantra-Einzelhefte\/connection-special-68.html<\/a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-3182-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich liege in der H\u00e4ngematte, schau in die Wolken und habe nichts zu tun. Es fehlt mir nichts. Es riecht nach bl\u00fchendem Ginster und F\u00f6hrenzapfen, jeder Atemzug von Meeresluft f\u00fchlt sich an wie ein Geschenk. Meine Gedanken verfolge ich nicht, sie kommen und gehen. Auf Ergebnisse kommt es nicht an, Verwertbares wird nicht erwartet. 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