{"id":3040,"date":"2015-06-25T10:53:44","date_gmt":"2015-06-25T08:53:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=3040"},"modified":"2019-08-18T14:18:41","modified_gmt":"2019-08-18T12:18:41","slug":"notizen-uebers-meditieren-ein-paar-persoenliche-erfahrungen-aus-20-jahren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=3040","title":{"rendered":"Notizen \u00fcbers Meditieren <\/br> Ein paar pers\u00f6nliche Erfahrungen aus 20 Jahren"},"content":{"rendered":"<p>Meditieren ist m\u00f6glich im Sitzen am Boden, auf einem Sessel, im Gehen oder im Liegen. Am liebsten sitze ich geerdet am Boden, aber keine K\u00f6rperhaltung scheint mir &#8222;besser&#8220; als andere. Die Haltung ver\u00e4ndert sich \u00fcber die Jahre laufend, die Nuancen werden feiner. Ich nehme das als gutes Zeichen. Die Zeit l\u00e4sst sich auch mit einer d\u00fcnnen Kerze messen, von der ich aus Erfahrung wei\u00df, wie lang sie brennt. R\u00e4ucherst\u00e4bchen versuche ich zu vermeiden. Ich sp\u00fcre beim Sitzen gerne ein gewisses Ma\u00df an K\u00f6rperspannung. Auf meine Vorlieben und Abneigungen bei den Rahmenbedingungen stelle ich mich ein, soweit es geht. Wenn es nicht geht, kann ich damit leben. Meditieren ist manchmal langweilig f\u00fcr mich, und manchmal ist es mir eine Freude: to go with the flow. Je weniger ich mich f\u00fcr Gedanken tadle, desto nat\u00fcrlicher wird das Bed\u00fcrfnis, mich dem zuzuwenden, was ich im Augenblick empfinde <sup class='footnote'><a href='#fn-3040-1' id='fnref-3040-1' onclick='return fdfootnote_show(3040)'>1<\/a><\/sup>. <a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/klangschale.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-full wp-image-3045 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/klangschale.jpeg\" alt=\"klangschale\" width=\"252\" height=\"200\" \/><\/a>Der Augenblick, in dem der Gong schl\u00e4gt, bis zu seinem Ausklingen ist etwas besonderes f\u00fcr mich: bei der Sache zu sein ist dann gepaart mit der Freude, mich gleich bewegen zu d\u00fcrfen. Anleitung durch eine Lehrerin oder einen Lehrer kann mir neue Impulse geben, und eine Gruppe R\u00fcckhalt. Es geht auch alleine. F\u00fcr mich liegt der Sinn der Meditierens im Meditieren. Meist stehe ich um eine Nuance gesammelter auf, als ich mich hingesetzt habe. Des Widerspruchs zwischen diesen beiden S\u00e4tzen bin ich mir bewusst.<\/p>\n<div class='footnotes' id='footnotes-3040'>\n<div class='footnotedivider'><\/div>\n<ol>\n<li id='fn-3040-1'> Jason Siff und seinem Ansatz &#8222;Unlearning Meditation&#8220; verdanke ich viel.\u00a0 auf dieser Website: Jason Siff: das Meditieren entlernen. Jason kommt demn\u00e4chst wieder nach \u00d6sterreich. Termine gibt es unter: <a href=\"http:\/\/www.theravada-buddhismus.at\">http:\/\/www.theravada-buddhismus.at<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.bzs.at\">http:\/\/www.bzs.at<\/a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-3040-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meditieren ist m\u00f6glich im Sitzen am Boden, auf einem Sessel, im Gehen oder im Liegen. Am liebsten sitze ich geerdet am Boden, aber keine K\u00f6rperhaltung scheint mir &#8222;besser&#8220; als andere. 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