{"id":2286,"date":"2014-06-26T09:33:42","date_gmt":"2014-06-26T07:33:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=2286"},"modified":"2019-08-19T10:34:00","modified_gmt":"2019-08-19T08:34:00","slug":"das-leben-als-letzte-gelegenheit-marianne-gronemeyer-ueber-tod-und-lebenstempo","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=2286","title":{"rendered":"Das Leben als letzte Gelegenheit <\/br> Marianne Gronemeyer \u00fcber Tod und Lebenstempo"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/marianne-gronemeyer.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2288 alignright\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/marianne-gronemeyer.jpeg\" alt=\"marianne gronemeyer\" width=\"267\" height=\"188\" \/><\/a> Ihre bereits vor \u00fcber zwanzig Jahren erstmals ver\u00f6ffentlichte Untersuchung \u00fcber den Geschwindigkeitsrausch, dem unsere Gesellschaft und also wir alle &#8211; mehr oder weniger &#8211; verfallen sind, beginnt <strong>Marianne Gronemeyer<\/strong> <sup class='footnote'><a href='#fn-2286-1' id='fnref-2286-1' onclick='return fdfootnote_show(2286)'>1<\/a><\/sup> mit der Frage:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">Wie konnte das Leben so unter Zeitdruck geraten?&#8230;Man mag das bizarre Hochgeschwindigkeitsunternehmen je nach Geschmack und Standpunkt kontraproduktiv nennen, pervers, anma\u00dfend, frevlerisch, hybride oder dumm, weil es den feinen Unterschied zwischen Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t verkennt. In jedem Fall scheint es als eine Verirrung des Menschen, der hoch hinaus will: die Nachfahren des Prometheus sind auf Abwege geraten und haben die Anma\u00dfung zu weit getrieben.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Autorin nennt <strong>vernunftgem\u00e4\u00dfe Weltver\u00e4nderung<\/strong> die <em>Grundgeb\u00e4rde der Neuzeit.<\/em> Dabei geht sie von der vorherrschenden Denkgewohnheit aus<em>,<\/em> Menschen h\u00e4tten mit dem Ende des Mittelalters begonnen, sich als tatkr\u00e4ftige Akteure zu verstehen, die selbstbewusst und zuversichtlich die Natur nach ihren laufend fortschreitenden Erkenntnissen formen. Gronemeyer stellt nun, im Verein mit anderen Autoren, deren \u00dcberlegungen sie diskutiert, diese Denkgewohnheit auf den Kopf:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">Wie nun aber, wenn alles ganz anders begann? Wenn nicht gro\u00dfe Entw\u00fcrfe geschmiedet, sondern starke Bollwerke gebaut wurden&#8230;wenn nicht prometheischer Geist, sondern <strong>Todesangst<\/strong> die Moderne inspirierte?<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">Bis ins Hochmittelalter sei das Sterben ins Leben eingebettet gewesen; die Menschen w\u00e4ren im Kreise ihrer Familien an erwartbaren Krankheiten gestorben, begleitet von der Vorstellung des \u00dcbergangs zum &#8222;wirklichen&#8220; Leben im Himmel, bestattet und betrauert mit der Unterst\u00fctzung durch erprobte Rituale. Dies h\u00e4tte sich durch das Auftreten der Pest tiefgreifend ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Vom 14. bis ins 18. Jahrhundert haben Pestepidemien Europa heimgesucht, Millionen Menschen starben daran, in den h\u00e4rtesten Zeiten bis zu 50% der Gesamtbev\u00f6lkerung. Die Pest war unberechenbar und unvorhersehbar, Methoden, sie zu vermeiden oder zu heilen, waren unbekannt. Da die Menschen nichts so sehr f\u00fcrchteten wie Ansteckung, mieden sie Kontakte, soweit sie konnten; alle gewachsenen sozialen Strukturen und die gesamte \u00f6ffentliche Ordnung mit Begleit- und Bestattungsritualen zerbrachen. Dies h\u00e4tte zu tiefer kollektiver Mutlosigkeit gef\u00fchrt, und &#8211; gemeinsam mit dem Niedergang kirchlicher Autorit\u00e4t &#8211; zum Verfall des Glaubens an ein ewiges Leben beigetragen, schreibt Gronemeyer. Der Tod sei den Menschen nackt und schrecklich entgegengetreten:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">Dieser im Pestinferno entstandene Tod ist es, der das Lebensgef\u00fchl der Moderne entscheidend pr\u00e4gt. Die ungeheure Anstrengung der Weltverbesserung, die die Moderne auf sich nimmt, ist eine Kampfansage an <strong>diesen<\/strong> Tod.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">Dies wirkt bis heute. Viele Menschen sprechen und denken vom Tod als dem feindlichen Alleszerst\u00f6rer. Er wird weggeschoben und totgeschwiegen. Das andere Bild: dass der Tod ein Teil des Lebens ist, den wir als selbstverst\u00e4ndlichen Teil eines Kreislaufes ruhig erwarten k\u00f6nnen, hat keinen Platz in der Vorstellungswelt der Moderne.<\/p>\n<p>Zwei Denker der fr\u00fchen Neuzeit nennt Gronemeyer, die ganz unterschiedliche, einander ausschlie\u00dfende Vorschl\u00e4ge gemacht h\u00e4tten, wie Menschen sich gegen das Ungeheuerliche des Todes wappnen k\u00f6nnten: <strong>Michel de Montaigne <\/strong><sup class='footnote'><a href='#fn-2286-2' id='fnref-2286-2' onclick='return fdfootnote_show(2286)'>2<\/a><\/sup> und <strong>Rene Descartes <\/strong><sup class='footnote'><a href='#fn-2286-3' id='fnref-2286-3' onclick='return fdfootnote_show(2286)'>3<\/a><\/sup>. <strong>Montaignes<\/strong> Denken steht in der Tradition antiker Denker wie Epikur: wir sollten der Todesfurcht keine Macht \u00fcber uns einr\u00e4umen:<\/p>\n<blockquote><p>Berauben wir den Tod seiner st\u00e4rksten Trumpfkarte, die er gegen uns in H\u00e4nden h\u00e4lt,und schlagen wir dazu einen v\u00f6llig anderen als den \u00fcblichen Weg ein: Berauben wir ihn seiner Unheimlichkeit, pflegen wir Umgang mit ihm, gew\u00f6hnen wir uns an ihn, bedenken wir nichts so oft wie ihn! Stellen wir ihn jeden Augenblick und in jeder Gestalt vor unser inneres Auge. <sup class='footnote'><a href='#fn-2286-4' id='fnref-2286-4' onclick='return fdfootnote_show(2286)'>4<\/a><\/sup> <a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/montaigne.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-810 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/montaigne.jpeg\" alt=\"montaigne\" width=\"290\" height=\"174\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Montaigne schreibt, wir sollten des Todes immer gew\u00e4rtig und <em>zur Abreise ger\u00fcstet<\/em> sein. Dabei sieht er dem Ewigkeitsverlust ohne jede Tr\u00f6stung ins Auge, wie Gronemeyer hervorhebt. Die Gleichg\u00fcltigkeit dem Leben gegen\u00fcber, die anzustreben sei, bedeute aber nicht Indifferenz:<\/p>\n<blockquote><p>Der Nutzen des Lebens kommt nicht auf die Dauer desselben, sondern auf den Gebrauch an&#8230;Er beruht auf eurem Willen, nicht auf der Anzahl der Jahre, die ihr gelebt habt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Lohn f\u00fcr ein pflichterf\u00fclltes, n\u00fctzliches Leben ist bei Montaigne kein h\u00f6herer Sinn, sondern einzig die Abwesenheit von Todesfurcht. Gegen den Tod vorzusorgen, erscheint ihm absurd; Sicherheit liegt f\u00fcr ihn ausschlie\u00dflich darin, seine Lebensspanne ungesch\u00fctzt auszuhalten. Das Denken <strong>Rene Descartes&#8216;<\/strong> weist in die diametral entgegengesetzte Richtung, wie Gronemeyer belegt. W\u00e4hrend Montaigne davon spricht, wir m\u00fcssten der Furcht unverwandt ins Auge blicken, um sie zu \u00fcberwinden, l\u00e4sst Descartes, der mit seinem Kernsatz <em>cogito ergo sum<\/em> den modernen Diskurs \u00fcber Vernunft er\u00f6ffnet hat, sie einfach nicht gelten:<\/p>\n<blockquote><p>Was die Furcht oder den Schrecken betrifft, so sehe ich nicht, dass sie jemals lobenswert oder n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen&#8230;Und da der Hauptgrund der Furcht in der \u00dcberraschung besteht, gibt es nicht Besseres, daran vorbeizukommen, als von Vor\u00fcberlegungen Gebrauch zu machen und auf alle Ereignisse vorbereitet zu sein&#8230;Furcht ist eine Verwirrung der Seele, die ihr die Kraft raubt, den \u00dcbeln, die sie nahen sieht, zu widerstehen. <sup class='footnote'><a href='#fn-2286-5' id='fnref-2286-5' onclick='return fdfootnote_show(2286)'>5<\/a><\/sup><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/rene-descartes.jpeg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2310\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/rene-descartes.jpeg\" alt=\"rene descartes\" width=\"223\" height=\"226\" \/><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wie man der Furcht beikommen k\u00f6nne, besch\u00e4ftigt beide. Montaigne will sich selbst und uns deutlich machen, es bleibe kein anderer Weg, als sie einfach auszuhalten. Dieser Zugang hat wohl die Furcht bei Vielen noch vergr\u00f6\u00dfert, und er blieb historisch ohne Nachhall, wie Gronemeyer schreibt. Descartes\u2019 Diffamierung der Furcht hingegen h\u00e4tte dem Projekt der Moderne den Weg gebahnt:<\/p>\n<blockquote><p>Sicherheit soll k\u00fcnftig die Furcht objektiv er\u00fcbrigen&#8230;Das ist das Kalk\u00fcl, das Descartes seinen zaudernden Zeitgenossen aufmacht. Am Ende steht eine Welt in Aussicht, in der es nichts zu f\u00fcrchten gibt, weil die Anl\u00e4sse der Furcht samt und sonders ausgeschaltet oder unter Kontrolle gebracht wurden. Die Furcht wird verurteilt, weil sie die Tatkraft hindert, die aufgebracht werden muss, um die Welt endg\u00fcltig sicher zu machen. Descartes\u2019 Anleitung zur Vermeidung von Angst und Schrecken enth\u00e4lt trotz der spartanischen K\u00fcrze das ganze auf <strong>Fortschritt<\/strong> gestimmte Konzept moderner Weltgestaltung. Fortschritt ist in seinem harten Kern nichts anderes als die Optimierung von Sicherheit&#8230;Aus Montaignes Ermunterung zur Furchtlosigkeit springt keine Fortschrittsidee heraus. <sup class='footnote'><a href='#fn-2286-6' id='fnref-2286-6' onclick='return fdfootnote_show(2286)'>6<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Gronemeyer nennt Montaigne <em>Selbstbildner<\/em> und Decartes <em>Welterneuerer<\/em>. W\u00e4hrend es dem ersten darum gegangen sei, Leben und Tod in ihrer Unberechenbarkeit hinzunehmen und damit zu leben, h\u00e4tte der zweite in tatkr\u00e4ftiger Weltgestaltung die M\u00f6glichkeit gesehen, die Natur mit ihren Risiken und Unvorhersehbarkeiten unter Kontrolle zu bringen. Montaigne h\u00e4tte, als das Vertrauen in die wirkende und ordnende Macht eines Gottes zunehmend verlorengegangen war, zweck-los nachgedacht und die entstandene Leere ausgehalten; Descartes hingegen h\u00e4tte unter Einsatz der Naturwissenschaften daf\u00fcr geeifert, die Welt den Menschen vorhersehbar, n\u00fctzlich und unsch\u00e4dlich zu machen. Er habe gemeint, wenn der Mensch die Natur und ihre Wirkungsweise nur genau genug durchschaue, werde er sich zu ihrem Herrn und Meister machen k\u00f6nnen. Er h\u00e4tte eine Vernunft propagiert, die den kommenden Ingenieuren der Natur den Weg geebnet habe, und ihr dabei die kontemplative Mu\u00dfe genommen. Ausgehend von der Feststellung, dass von diesen beiden Antipoden der Descartes\u2019sche Ansatz sich durchgesetzt habe, entwickelt Gronemeyer im Rest des Buches die Folgen f\u00fcr Lebensgef\u00fchl und gesellschaftliche Entwicklungen in der Neuzeit. Ein zentrales Element ihrer Analysen ist die <strong>Zeit<\/strong>: sie w\u00e4re lange an Hand des nat\u00fcrlichen Kreislaufs von Tag und Nacht sowie der Jahreszeiten gesch\u00e4tzt und eingeteilt worden, bis durch das Aufkommen der R\u00e4deruhr ihre individuellen und regionalen Schwankungen &#8222;objektiviert&#8220; worden seien. Dieser \u00dcbergang h\u00e4tte lange gedauert:<\/p>\n<blockquote><p>&#8230;erst wenn aus T\u00e4tigkeiten keine Zeiteinteilungen mehr herausspringen, weil der rasende Maschinentakt sie regiert, wird der Mensch ohne Alternative an die Zeit der Uhr gefesselt und auf sie angewiesen. <sup class='footnote'><a href='#fn-2286-7' id='fnref-2286-7' onclick='return fdfootnote_show(2286)'>7<\/a><\/sup>.<\/p><\/blockquote>\n<p>Auf diese Weise sei nach und nach dauerhafter Beschleunigung T\u00fcr und Tor ge\u00f6ffnet worden: <em>die tickende Zeit ist ihrer Zeit voraus. <\/em>Gleichzeitig habe das<strong> Bild vom Tod<\/strong> sich gewandelt: er sei nicht mehr von Gott verh\u00e4ngt, sondern werde zum schwerwiegender Defekt des menschlichen K\u00f6rpers, der nun in Analogie zu einer Maschine gesehen wird:<\/p>\n<blockquote><p>Die Lokalisierung der Zeit in der Uhr und die Verlegung des Todes in den Mechanismus, als den man sich den lebendigen K\u00f6rper denkt, erf\u00fcllen denselben Zweck: die Beherrschbarkeit. <sup class='footnote'><a href='#fn-2286-8' id='fnref-2286-8' onclick='return fdfootnote_show(2286)'>8<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Descartes habe ungebrochene Erwartungen und Hoffnungen auf die Entwicklung der medizinischen Wissenschaft gesetzt, die das Leben verl\u00e4ngern sollte, und zugleich auf die Erfindung zahlreicher Maschinen, um es zu erleichtern. Bei diesen &#8211; durch viele Erfolge best\u00e4tigten und beschleunigten Prozessen &#8211; seien Gelassenheit, Geduld und Zweifel als zeitraubende Abweichungen auf der Strecke geblieben. \u00a0 Das sind nur Bruchst\u00fccke aus dem originellen und inhaltsreichen Buch Gronemeyers, das nach zwanzig Jahren aktuell ist wie je. Warum ich sie hier vorgestellt habe? Unser Umgang mit Zeit, l\u00e4ngst schon schleunig genug, nimmt immer noch an Fahrt auf, wird immer noch mehr fraktioniert, zu unser aller Schaden, wie ich meine. Dass wir uns das, wenn auch murrend, so lange und so heftig bieten lassen und noch eifrig und t\u00fcchtig mittun, darin liegt &#8211; \u00fcber \u00f6konomische und gesellschaftpolitische Gr\u00fcnde aus der Gegenwart hinaus &#8211; ein Widerspruch, \u00fcber den es sich wohl nachzudenken lohnt. Gronemeyer bringt im Verein mit ihren Gew\u00e4hrsleuten <sup class='footnote'><a href='#fn-2286-9' id='fnref-2286-9' onclick='return fdfootnote_show(2286)'>9<\/a><\/sup> einen historischen Erkl\u00e4rungskontext, der \u00fcberrascht und dabei tief greift &#8211; in einen Bereich, den auch wir Heutigen nur ungern gelten lassen: wie wir mit dem Tod und unserer Angst davor umgehen.<\/p>\n<div class='footnotes' id='footnotes-2286'>\n<div class='footnotedivider'><\/div>\n<ol>\n<li id='fn-2286-1'> Marianne Gronemeyer ist eine deutsche Erziehungswissenschafterin und Autorin. Eine komprimierte Zusammenfassung ihres Werks findet sich unter: <a href=\"http:\/\/www.salzburg.gv.at\/marianne_gronemeyer.pdf.\">http:\/\/www.salzburg.gv.at\/marianne_gronemeyer.pdf.<\/a> In diesem Blog-Eintrag werden Grundz\u00fcge und Haupthemen ihres Buches: Das Leben als letzte Gelegenheit. Sicherheitsbed\u00fcrfnisse und Zeitknappheit, 5. Auflage, 2014, vorgestellt. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2286-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-2286-2'> N\u00e4heres \u00fcber diesen gro\u00dfen franz\u00f6sischen Denker des 16. Jahrhunderts, den Autor der <em>Essais<\/em>, auf diesem Blog unter: &#8222;Es sich auf der Erde heimisch machen &#8211; \u00dcber Michel de Montaigne&#8220; <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2286-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-2286-3'> \u00dcber den Philosophen, Mathematiker und Naturwissenschafter, auch er ein Franzose des 16. Jahrhunderts, gibt es gute erste Informationen unter: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ren%C3%A9_Descartes\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ren%C3%A9_Descartes<\/a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2286-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-2286-4'> Michel Eyquem de Montaigne: <a href=\"http:\/\/artfl.uchicago.edu\/cgi-bin\/philologic\/getobject.pl?c.0:2:20.montaigne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Que Philosopher C&#8217;Est Apprendre \u00e0 Mourir<\/a>, in: ders.: Essais, 1. Buch, Kapitel 20 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2286-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-2286-5'> Descartes, Rene: <span dir=\"auto\">Les Passions de l\u2019\u00e2me, dt.: Die Leidenschaften der Seele, hrsg. von Klaus Hammacher, 1984, S 273-275 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2286-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-2286-6'> Gronemeyer, s.o., S. 33f. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2286-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-2286-7'> Gronemeyer, s.o., S 85 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2286-7'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-2286-8'> Gronemeyer, s.o., S.99 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2286-8'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-2286-9'> allen voran ihr Lehrer Ivan Illich, dem das Buch auch gewidmet ist <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2286-9'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihre bereits vor \u00fcber zwanzig Jahren erstmals ver\u00f6ffentlichte Untersuchung \u00fcber den Geschwindigkeitsrausch, dem unsere Gesellschaft und also wir alle &#8211; mehr oder weniger &#8211; verfallen sind, beginnt Marianne Gronemeyer 1 mit der Frage: Wie konnte das Leben so unter Zeitdruck geraten?&#8230;Man mag das bizarre Hochgeschwindigkeitsunternehmen je nach Geschmack und Standpunkt kontraproduktiv nennen, pervers, anma\u00dfend, frevlerisch, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?p=2286\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDas Leben als letzte Gelegenheit <\/br> Marianne Gronemeyer \u00fcber Tod und Lebenstempo\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2286"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2286"}],"version-history":[{"count":44,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2286\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5272,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2286\/revisions\/5272"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}