{"id":39,"date":"2012-08-08T12:33:17","date_gmt":"2012-08-08T10:33:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?page_id=39"},"modified":"2014-04-28T21:16:25","modified_gmt":"2014-04-28T19:16:25","slug":"meditation","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?page_id=39","title":{"rendered":"Meditation"},"content":{"rendered":"<p>Das Kultivieren von Achtsamkeit, unter anderem durch Meditation, halten wir f\u00fcr einen origin\u00e4ren Teil von Buddhas Lehre. Meditation bedeutet Sammlung und Einsicht. Unser menschlicher Geist ist oft wild und unruhig wie ein umherspringender Affe &#8211; ihn gilt es zu bes\u00e4nftigen. Es geht um absichtsloses, offenes Verweilen in der Gegenwart. Ablenkungen durch Gedanken und Gef\u00fchle aus Vergangenheit oder Zukunft sind nicht unab\u00e4nderlich; entspannte R\u00fcckkehr zum Gegenstand der Meditation kann den Geist langsam zur Ruhe bringen. Buddha sprach unter anderem im <i>Sattipatthana-Sutta<\/i> (<a href=\"http:\/\/www.palikanon.com\/diverses\/satipatthana\/satipatt_10.html\">http:\/\/www.palikanon.com\/diverses\/satipatthana\/satipatt_10.html<\/a>) \u00fcber Meditation zur L\u00e4uterung und \u00dcberwindung von Leiden; er legte ausf\u00fchrlich die <i>Vier Grundlagen der Achtsamkeit<\/i> dar, n\u00e4mlich:<\/p>\n<ul>\n<li>Betrachtung des K\u00f6rpers: seine Funktionen &#8211; auch beim Ausf\u00fchren allt\u00e4glicher Handlungen &#8211; einzelne Organe, sein Entstehen und sein Verfall<\/li>\n<li>Betrachtung der Qualit\u00e4ten von Empfindungen: angenehme, neutrale und unangenehme Gef\u00fchle, die im Zusammenhang mit Sinneswahrnehmungen oder unabh\u00e4ngig von diesen entstehen<\/li>\n<li>Betrachtung des Zustands des Bewusstseins, wie: gierig oder nicht gierig, ablehnend oder nicht ablehnend, gesammelt oder nicht gesammelt&#8230;<\/li>\n<li>Betrachtung der Inhalte des Bewusstseins, die differenziert beschrieben werden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Er gab Anleitungen zu formeller Meditation im Sitzen, aber auch f\u00fcr Achtsamkeit in anderen K\u00f6rperhaltungen und -zust\u00e4nden im Alltag, ohne hier qualitative Unterschiede zu machen.<br \/>\nMit der Entstehung buddhistischer Schulen haben sich viele unterschiedliche Formen von Meditation entwickelt, und Literatur dar\u00fcber gibt es wie Sand am Meer. Wir wollen einen kleinen, unvollst\u00e4ndigen \u00dcberblick \u00fcber diese Vielfalt geben, der zu genauerer Auseinandersetzung und pers\u00f6nlicher Auswahl anregen soll. Im Sinne unseres Verst\u00e4ndnisses von s\u00e4kularem Buddhismus bewerten wir nicht, welche der Meditationsformen, die in unterschiedlichen Schulen entwickelt worden sind, anderen vorzuziehen w\u00e4re. Das mag in der Praxis jedes\/r \u00dcbenden entschieden werden. Die Darstellung des Kontextes einzelner Traditionen bleibt hier bewusst ausgespart. \u00c4u\u00dfere und innere Rahmenbedingungen, einige Aspekte zur K\u00f6rperhaltung, sowie m\u00f6gliche Inhalte werden kurz beschrieben; das wird erg\u00e4nzt durch ausgew\u00e4hlte Literaturangaben.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?attachment_id=203\" rel=\"attachment wp-att-203\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright\" alt=\"0.Deckblatt\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/0.Deckblatt2.jpg\" width=\"255\" height=\"189\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wer mit dem Meditieren beginnt, ist meist gut beraten, eine Einf\u00fchrung bei einer erfahrenen Lehrperson zu besuchen. Wie die Praxis weitergef\u00fchrt wird: mit regelm\u00e4\u00dfiger Anleitung in einer bestehenden Gruppe (<i>Sangha<\/i>), durch den Besuch von <i>Retreats<\/i>, alleine oder in einer Mischung dieser Formen, kann und soll sich mit der Zeit entsprechend dem individuellem Bed\u00fcrfnis nach Leitung, Struktur und Ritual ergeben. Misstrauen w\u00e4re nur gegen\u00fcber Lehrpersonen angebracht, die erkl\u00e4ren, ihr Weg w\u00e4re der einzig richtige. Meditationspraxis l\u00e4sst sich auch ohne pers\u00f6nlichen Lehrer \u00fcber lange Zeit aufrecht erhalten; dabei f\u00e4llt allerdings eine Feedback-Instanz weg und die Gefahr, sich in die eine oder andere \u201eSackgasse\u201c zu verirren, ist gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Die Frage, ob Meditation ein Ziel habe, und wenn ja, welches, er\u00f6ffnet ein weites Feld. Die Bandbreite der Antworten reicht vom Anstreben von Formen des \u201eErwachens\u201c \u00fcber das Trachten nach Gleichmut, Achtsamkeit, Mitgef\u00fchl&#8230; bis zu der Aussage, das Ziel von Meditation bestehe einfach darin, Meditation zu \u00fcben. Manche sehen ihre Praxis \u00e4hnlich wie das \u00dcben auf einem Musikinstrument f\u00fcr das schwierige Konzert des t\u00e4glichen Lebens.<\/p>\n<p>Wir alle haben Erwartungen, wohin uns die Meditation f\u00fchren wird, dessen sollten wir uns bewusst sein und uns davon nicht ganz erf\u00fcllen lassen. Wichtig ist, sich ernsthaft einzubringen, ohne nach irgendeinem Resultat zu greifen.<\/p>\n<p>Viele formelle Meditationspraktiken werden im Sitzen oder Liegen ausge\u00fcbt. Hilfreich ist es, dies an einem bestimmten, ruhigen Ort im pers\u00f6nlichen Umfeld zu tun, vielleicht auch zu einer immer wiederkehrenden Zeit. Die Position sollte mit Bedacht gew\u00e4hlt werden: sie sollte offen sein und so angenehm, dass sie sich gut \u00fcber die geplante Zeitspanne aufrecht erhalten l\u00e4sst. Eine bestimmte K\u00f6rperhaltung ist nicht n\u00f6tig. Man kann auf einem Kissen sitzen, mit verschiedenen Stellungen der Beine zwischen Kniesitz und Lotussitz; es geht mit Unterst\u00fctzung der Knie durch zus\u00e4tzliche Kissen, auf einem Knieb\u00e4nkchen, auf einem Sessel sitzend oder auch im Liegen. Auch f\u00fcr die Position der H\u00e4nde gibt es verschiedene Varianten, und die Augen k\u00f6nnen geschlossen oder offen sein. F\u00fcr den Anfang ist als Zeitraum 10-20 Minuten empfehlenswert, nach einiger \u00dcbung kann mit einer Dauer von 25-40 Minuten experimentiert werden. F\u00f6rderlich ist es meist, die K\u00f6rperhaltung f\u00fcr diesen Zeitraum beizubehalten; wenn starkes Unbehagen auftritt, besteht die M\u00f6glichkeit, achtsam die Position zu wechseln.<\/p>\n<p>Bewusste K\u00f6rperhaltung und innere Sammlung korrespondieren miteinander. Und: Unabh\u00e4ngig von Meditationsinhalten kann die Erfahrung, dass sich die Haltung im Lauf der Zeit und abh\u00e4ngig von konkreten Umst\u00e4nden immer wieder ver\u00e4ndert, ein Indiz f\u00fcr lebendige Praxis sein.<\/p>\n<p>Ein oft gebrauchtes Meditationsobjekt ist der Atem. Er steht immer zur Verf\u00fcgung. Den Ablauf von Einatmen und Ausatmen zu beeinflussen, ist nicht ratsam &#8211; es geht um das Beobachten. Die Wahrnehmung kann dabei zunehmend verfeinert werden, indem etwa dem Vorbeistreichen der Atemluft an den Nasenfl\u00fcgeln nachgesp\u00fcrt wird. Es gibt viele Beschreibungen von Atemmeditation; sehr anschaulich sind jene in:<i> Larry Rosenberg, Mit jedem Atemzug <\/i>und in: <i>Mahathera Henepola Gunaratana: Die Praxis der Achtsamkeit.<\/i><\/p>\n<p>Die \u00dcbung der Sinneswahrnehmung in der Meditation kann den ganzen K\u00f6rper einbeziehen. Der indische Lehrer Goenka pflegt den <i>body scan<\/i>, bei dem in systematischer Abfolge K\u00f6rperteile von den Zehenspitzen \u00fcber Beine, Rumpf, Arme und Gesicht bis zum Scheitel achtsam \u201edurchgescannt\u201c werden. Eine praxisnahe Anleitung zum <i>body scan<\/i> findet sich hier: <a href=\"http:\/\/www.achtsamleben.at\/bodyscan.html.\">http:\/\/www.achtsamleben.at\/bodyscan.html<\/a>.<\/p>\n<p>Gegenstand der Meditation k\u00f6nnen Ger\u00e4usche sein, die w\u00e4hrend des Sitzens auftreten, im eigenen K\u00f6rper, in der n\u00e4heren oder ferneren Umgebung. Es kann dabei darum gehen, Laute nicht zu identifizieren, sondern sie einfach und direkt wirken zu lassen, ohne sie zu benennen. Bei Ger\u00e4uschen, die als unangenehm oder angenehm erlebt werden, kann versucht werden, diese emotionalen F\u00e4rbungen zum Meditationsobjekt zu machen. Eine Beschreibung der M\u00f6glichkeiten, damit spielerisch zu experimentieren, ist etwa in <i>Jon-Kabat-Zinns<\/i> umfangreichem Werk: <i>Zur Besinnung kommen<\/i> zu lesen.<\/p>\n<p>Die Praxis von \u201e<em>Koans<\/em>\u201c besteht darin, dass Sch\u00fcler von ihren Lehrpersonen Aufgaben, meist in Frageform, gestellt bekommen, auf die sie in der Meditation intuitive, jedenfalls nicht einfach durch rationales Nachdenken zug\u00e4ngliche Antworten finden sollen. Ein bekannter klassischer <em>Koan<\/em> ist: <i>Was ist das Ger\u00e4usch einer klatschenden Hand? <\/i>N\u00e4heres dazu unter: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K\u014dan\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K%C5%8Dan<\/a>. Neuere <em>Koans<\/em> sind oft konkreter auf die Lebenssituation der \u00fcbenden Person zugeschnitten.<\/p>\n<p>Es ist m\u00f6glich, eine Frage zum Inhalt von Meditation zu machen, etwa: \u201eWas ist es?\u201c Bei der kontinuierlichen \u00dcbung mit diesem Satz geht es weder um blo\u00df mechanisches Wiederholen, auch nicht um den Inhalt der Frage, noch um eine Antwort, vielmehr soll auf diese Weise der Geist offenen Nichtwissens kultiviert werden. N\u00e4heres beschreibt <i>Martine Batchelor<\/i> in ihrem Buch: <i>Meditation<\/i> (s. unten).<\/p>\n<p>Auch Visualisierung bestimmter Objekte in der Vorstellung kann eine Meditations\u00fcbung sein; sie wird vor allem im tibetischen Buddhismus verwendet. Beim Erlernen dieser Formen von Meditation wird gro\u00dfer Wert auf die Anleitung durch eine erfahrene Lehrperson gelegt.<\/p>\n<p>Bei der <i>Tonglen Meditation<\/i> (tibetisch: Nehmen und Geben) wird der Atem benutzt, um unsere instinktive Reaktion, unangenehmen Emotionen auszuweichen, zu umgehen und Mitgef\u00fchl mit anderen, aber auch mit uns selbst, zu kultivieren. Dabei wird Unangenehmes (z.B. das Leiden einer anderen Person) eingeatmet und positive Emotionen (z.B. Erleichterung, Mitgef\u00fchl ) ausgeatmet. <em>Pema Ch\u00f6dr\u00f6n<\/em> beschreibt dies in ihrem Buch <i>Tonglen, <\/i>hilfreiche Modifikationen finden sich in<i> Christopher Germer: Der achtsame Weg zur Selbstliebe <\/i>(s. unten)<i>.<\/i><\/p>\n<p>Die <i>Brahmaviharas<\/i>, die von Buddha formulierten Qualit\u00e4ten\/Geisteszust\u00e4nde von <em>Metta<\/em> (oft \u00fcbersetzt als grenzenlose Freundlichkeit oder liebende G\u00fcte), Mitgef\u00fchl, mitf\u00fchlender Freude und Gleichmut werden in der Metta-Meditation kultiviert. Dies geschieht durch die Wiederholung von W\u00fcnschen wie : \u201eM\u00f6gest du gl\u00fccklich sein! M\u00f6gest Du in Frieden leben! M\u00f6gest Du frei von Leid sein!\u201c Die eigene Person, geliebte Menschen, solche, die keine besonderen Empfindungen ausl\u00f6sen, Menschen mit denen es Schwierigkeiten gibt, und schlie\u00dflich alle anderen Lebewesen sollen gleicherma\u00dfen bedacht werden. Eine Einf\u00fchrung bietet: <i>Sharon Salzberg: Metta-Meditation<\/i>, \u00fcber Mitgef\u00fchl der eigenen Person gegen\u00fcber schreibt <i>Christopher Germer <\/i>in: <i>Der achtsame Weg zur Selbstliebe.<\/i><\/p>\n<p>Meditation kann auch ohne Objekt ge\u00fcbt werden; das wird im Zen <i>Shikantaza<\/i> genannt und bedeutet etwa: <i>einfach nur sitzen<\/i>. Dies ist w\u00f6rtlich gemeint. Bei dieser Form des Sitzens gibt es keine St\u00fctzen. Offene, gleichm\u00e4\u00dfige Aufmerksamkeit f\u00fcr auftretende Sinneswahrnehmungen, Gedanken, Gef\u00fchle etc. wird ge\u00fcbt; es wird verfolgt, wie diese Ph\u00e4nomene auftreten und wieder vergehen. Die Praxis basiert auf der Grundeinstellung, an keinem erlebten Zustand oder Gef\u00fchl haften zu bleiben. N\u00e4here Beschreibungen finden sich unter: <a href=\"http:\/\/dogen-zen.de\/zazen.html\">http:\/\/dogen-zen.de\/zazen.html<\/a> und in <i>Shunryu Suzukis<\/i> Buch: <i>Zen-Geist\/Anf\u00e4nger-Geist.<\/i><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/meditationskissen.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-664\" alt=\"meditationskissen\" src=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/meditationskissen.jpg\" \/><\/a><br \/>\nBei intensiver Praxis in Sitzmeditation ist oft nicht zu vermeiden, dass R\u00fccken, Knie oder andere K\u00f6rperteile schmerzen. Wie alle auftretenden Erscheinungen soll auch diese nicht forciert werden, kann aber zum Gegenstand der Meditation gemacht werden: differenzierte Wahrnehmung von Ort, Intensit\u00e4t etc. \u00e4ndert manchmal die Qualit\u00e4t des Unbehagens. Wichtig ist dabei, den eigenen K\u00f6rper an der schmalen Grenzlinie zwischen Disziplin und \u00dcberanstrengung gut zu beobachten und alles zu vermeiden, was ihm sch\u00e4dlich sein k\u00f6nnte. Dabei l\u00e4sst sich viel \u00fcber den eigenen Umgang mit Unangenehmem in anderen Lebenssituationen lernen.<\/p>\n<p>Meditation ist auch im Gehen m\u00f6glich. \u201e<i>Kinhin\u201c <\/i>in festgelegter, achtsamer Bewegungsabfolge wird \u2013 erg\u00e4nzend zum Sitzen &#8211; in unterschiedlichem Tempo praktiziert. Auch andere Meditationsobjekte \u2013 wie etwa die umgebende Natur, aber auch die Zuwendung zur eigenen und anderen Personen &#8211; k\u00f6nnen beim Gehen einbezogen werden. <i>Thich Nhat Hanh<\/i> schreibt ausf\u00fchrlich dar\u00fcber in seinem Buch: <i>Gehmeditation<\/i>.<\/p>\n<p>Derselbe Autor geht auch darauf ein, wie &#8211; als informelle Meditation &#8211; die Qualit\u00e4t der Achtsamkeit in allt\u00e4glichen Handlungen wie Tee trinken, Geschirr waschen, Musik h\u00f6ren etc. erreicht und aufrecht erhalten werden kann: <i>Thich Nhat Hanh: Das Wunder der Achtsamkeit.<\/i><\/p>\n<p>MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction), entwickelt von Jon Kabat-Zinn, setzt an demselben Punkt an. Dabei handelt es sich um ein Programm, bei dem in einem achtw\u00f6chigen Kurs Meditationsformen erlernt und intensiv ge\u00fcbt werden. Es geht um Pr\u00e4senz in der Gegenwart, die zu Steigerung von Lebensqualit\u00e4t durch Stressreduktion f\u00fchren kann, wie auch zahlreiche Studien belegen. N\u00e4heres unter: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Achtsamkeitsbasierte_Stressreduktion\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Achtsamkeitsbasierte_Stressreduktion<\/a>und in: <i>Jon Kabat-Zinn, Gesund durch Meditation.<\/i><\/p>\n<p>Ausf\u00fchrlichere Literaturangaben finden sich auf der Literaturliste dieses Blogs. F\u00fcr Theorie und Praxis wollen wir besonders empfehlen: <i>Martine Batchelor: Meditation.<\/i> Das Buch eignet sich gut als Reisef\u00fchrer durch dieses weite Land. Grundz\u00fcge buddhistischer Lehren werden ebenso dargestellt wie einzelne Techniken, dazu gibt es \u00dcberlegungen zur Wahl von Lehrpersonen und zu anderen konkreten Fragen, sehr praktikable Anleitungen und viele Anregungen, wie eine meditative Haltung im Alltag gef\u00f6rdert und aufrecht erhalten werden kann.<\/p>\n<p>Die Autorin schreibt: <i>Meditation ist ein lebenslanger Prozess des Verstehens, L\u00f6sens und Entfaltens&#8230;Sie m\u00fcssen sehr viel M\u00fche in die Meditation einbringen, ohne dabei Ihrer M\u00fche anzuhaften&#8230;\u00dcben Sie mit Hingabe, aber ohne Erwartungen. Bringen Sie Ihre Absicht und Aufmerksamkeit ein, ohne nach irgendeinem Resultat zu greifen. Das bedeutet es, m\u00fchelose M\u00fche zu pflegen \u2013 es nicht zu sehr und nicht zu wenig zu versuchen, sondern gerade recht.<\/i><\/p>\n<p>Es ist einen Versuch wert, und mehr als das. M\u00f6ge die \u00dcbung gelingen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Kultivieren von Achtsamkeit, unter anderem durch Meditation, halten wir f\u00fcr einen origin\u00e4ren Teil von Buddhas Lehre. Meditation bedeutet Sammlung und Einsicht. Unser menschlicher Geist ist oft wild und unruhig wie ein umherspringender Affe &#8211; ihn gilt es zu bes\u00e4nftigen. Es geht um absichtsloses, offenes Verweilen in der Gegenwart. Ablenkungen durch Gedanken und Gef\u00fchle aus &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?page_id=39\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eMeditation\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"page-templates\/full-width.php","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/39"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39"}],"version-history":[{"count":32,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/39\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2202,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/39\/revisions\/2202"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}