{"id":169,"date":"2012-12-18T21:35:48","date_gmt":"2012-12-18T20:35:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?page_id=169"},"modified":"2013-07-29T10:09:01","modified_gmt":"2013-07-29T08:09:01","slug":"ein-personlicher-exkurs","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?page_id=169","title":{"rendered":"Ein pers\u00f6nlicher Exkurs <br> &#8211; von Evamaria Glatz"},"content":{"rendered":"<h1>Ein Versuch, Buddhas Rat an die K\u00e2l\u00e2mer zu beherzigen<\/h1>\n<p>Eine ber\u00fchmte Lehrrede des Buddha<sup class='footnote'><a href='#fn-169-1' id='fnref-169-1' onclick='return fdfootnote_show(169)'>1<\/a><\/sup> an die K\u00e2l\u00e2mer, B\u00fcrger der Stadt Kesaputta, enth\u00e4lt die folgenden Schl\u00fcssels\u00e4tze:<\/p>\n<p><i>&#8230;Geht, K\u00e2l\u00e2mer, nicht nach H\u00f6rensagen, nicht nach \u00dcberlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorit\u00e4t heiliger Schriften, nicht nach blo\u00dfen Vernunftgr\u00fcnden und logischen Schl\u00fcssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten Meinungen, nicht nach dem Eindruck pers\u00f6nlicher Vorz\u00fcge, nicht nach der Autorit\u00e4t eines Meisters! Wenn ihr aber, K\u00e2l\u00e2mer, selber erkennt: &#8218;diese Dinge sind heilsam, sind untadelig, werden von Verst\u00e4ndigen gepriesen, und, wenn ausgef\u00fchrt und unternommen, f\u00fchren sie zu Segen und Wohl&#8216;, dann, o K\u00e2l\u00e2mer, m\u00f6get ihr sie euch zu eigen machen&#8230;<\/i><\/p>\n<p>Die Sutta, und vor allem diese Passage, wird in Kommentaren teils als wichtige \u201eCharta der freien Meinungsbildung\u201c gew\u00fcrdigt, teils stark relativiert:<\/p>\n<p><i>Die Unterweisung der K\u00e2l\u00e2mer ist mit Recht daf\u00fcr ber\u00fchmt, freies Nachforschen zu ermutigen; der Geist der Sutta kennzeichnet eine Lehre, die von Fanatismus, Bigotterie, Dogmatismus und Intoleranz befreit ist.<sup class='footnote'><a href='#fn-169-2' id='fnref-169-2' onclick='return fdfootnote_show(169)'>2<\/a><\/sup><\/i><\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber warnt Bhikku Bodhi vor<\/p>\n<p><i>&#8230;jener uns\u00e4glichen alten Neigung, die Buddhalehre gem\u00e4\u00df denjenigen Auffassungen zu deuten, die einem selbst genehm sind \u2014 oder denjenigen gefallen sollen, denen man predigt&#8230;<sup class='footnote'><a href='#fn-169-3' id='fnref-169-3' onclick='return fdfootnote_show(169)'>3<\/a><\/sup><\/i><\/p>\n<p>Barbara O&#8217;Brians ausgewogene Zusammenfassung lautet: <i>\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>Das K\u00e2l\u00e2ma-Sutta ist keineswegs ein Freibrief, zu glauben, was man wolle und zu tun, was einem beliebe. Es liefert aber logische Argumente daf\u00fcr, dass man Richtigkeit oder Falschheit von Handlungen\u00a0 nach ihren Ergebnissen beurteilen k\u00f6nne und daran, ob sie Frieden und Gl\u00fcck oder Stress und Not mit sich bringen.<sup class='footnote'><a href='#fn-169-4' id='fnref-169-4' onclick='return fdfootnote_show(169)'>4<\/a><\/sup><\/i><\/p>\n<p>Ohne die Rede und ihre Kommentare zu kennen, bin ich ihrer Empfehlung gefolgt, als ich vor etwa 17 Jahren begann, Meditation zu \u00fcben, Retreats zu besuchen und buddhistische Texte zu lesen. Mit diesem Bericht will ich ein Res\u00fcmee meiner Erfahrungen auf dieser Reise versuchen, auch dar\u00fcber, was mir die Lotsen, denen ich begegnet bin, pr\u00e4sentiert und was sie mir vorgelebt haben. Vieles habe ich angenommen, einiges f\u00fcr mich adaptiert, manches verworfen. Dieser Prozess hat mit der ersten Einf\u00fchrung in Meditation begonnen, mich durch all die Jahre begleitet und soll das weiterhin tun.<\/p>\n<p>An einem entspannten, sonnigen Nachmittag am Meer hat mir eine vertraute Freundin erz\u00e4hlt, sie habe ein Buch \u00fcber Meditation gelesen, das sie sehr beeindruckt h\u00e4tte.<sup class='footnote'><a href='#fn-169-5' id='fnref-169-5' onclick='return fdfootnote_show(169)'>5<\/a><\/sup> Im Gespr\u00e4ch dar\u00fcber wurde mir klar, wieviel an \u201einformeller\u201c Meditation seit meiner Kindheit Teil meines Lebens war: beim Betrachten von Wolken oder Felsen, in Gespr\u00e4chen wie dem, das wir gerade f\u00fchrten, beim H\u00f6ren von Musik&#8230;<\/p>\n<p>Ein Vers aus der \u201eBergpredigt\u201c im Neuen Testament der Bibel war uns \u2013 aus christlichen Familien stammend &#8211;\u00a0 Ankn\u00fcpfungspunkt an fr\u00fche Erlebnisse von Kontemplation:<\/p>\n<p><i>Sehet die Lilien auf dem Felde: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst K\u00f6nig Salomo in all seiner Pracht war nicht gekleidet wie eine von ihnen.<\/i><\/p>\n<p>Kurz darauf einen Einf\u00fchrungskurs in Meditation zu besuchen, war keine logische, sondern eine emotionale Entscheidung, von viel Neugier begleitet.<\/p>\n<p>Bei meinem ersten buddhistischen Lehrer ging ich in eine freundliche und strenge Schule. Er f\u00fchrte damals, 1995, schon seit vielen Jahren Zen-Kurse. Wir sa\u00dfen in einer gro\u00dfen Gruppe, recht gedr\u00e4ngt, mit den Gesichtern zur Wand. Sehr viel Wert wurde auf die K\u00f6rperhaltung gelegt; der Meister machte uns klar, dass wir \u2013 auch wenn das ein langer Weg sein k\u00f6nnte \u2013 das Sitzen im Lotussitz anstreben sollten. \u00dcber den Inhalt der Meditation lernte ich:<\/p>\n<p><i>Du \u00fcbst Zazen, und das ist alles. Jede einzelne Handlung ist als diese eine Handlung genau diese eine Handlung. Und das ist alles. Shikantaza (\u00fcbersetzt: Nur sitzen, nichts als Sitzen) bedeutet, mit einem Eimer ohne Boden Wasser aus dem Brunnen sch\u00f6pfen. Deine Praxis des Shikantaza darf nicht oberfl\u00e4chlich sein. Du musst bis ans Ende gehen, alles aussch\u00f6pfen. Einfach sitzen, bedeutet nicht, einfach nur so herumzusitzen. Dein ganzes Leben muss davon abh\u00e4ngen, dass die Richtung deiner Praxis stimmt. Dein Zazen darf keine halbe Sache sein, kein Mittel zum Zweck. Zazen muss deine Welt sein. Wenn du den Weg bis ganz ans Ende gehst, kehrst du heim an diesen Ort, hier und jetzt, ganz du selbst. Zazen ist einfach nur Zazen. Zazen selbst ist das Ziel, das andere Ufer, Nirwana, der h\u00f6chste Wert. Es geht nicht darum, zum Buddha zu werden.<sup class='footnote'><a href='#fn-169-6' id='fnref-169-6' onclick='return fdfootnote_show(169)'>6<\/a><\/sup><\/i><\/p>\n<p>Fremd war mir das, und doch auch nicht. Vom ersten Tag an sprach mich die Atmosph\u00e4re zwecklosen Zur-Ruhe-Kommens an, die ich da sp\u00fcrte.<\/p>\n<p>Im Widerspruch dazu standen die strengen Vorgaben bez\u00fcglich der K\u00f6rperhaltung auf dem Kissen. Ungewohnt wie sie war, plagte ich mich damit sehr, und unser Meister war da anspruchsvoll.<sup class='footnote'><a href='#fn-169-7' id='fnref-169-7' onclick='return fdfootnote_show(169)'>7<\/a><\/sup> Ich f\u00fchlte \u2013 intendiert oder nicht \u2013 einiges von dem Druck zur Leistung, der mich von Kindheit an in vielen Lebensbereichen begleitete. In seinen schlichten, kurzen Ansprachen wiederum h\u00f6rte ich Vieles, was mir zusagte: etwa die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der er uns Laien zutraute, buddhistische Praxis im Alltag zu leben, und vor allem seine strikt agnostische Haltung: \u00fcber das, was nach dem Tod geschehe, k\u00f6nne er nichts sagen, das habe er noch nicht erlebt. Das hat dazu gef\u00fchrt, dass ich ab diesem Zeitpunkt bis heute dem Thema \u201eWiedergeburt\u201c keine Aufmerksamkeit gewidmet habe.<\/p>\n<p>In dem engen Raum, in dem wir dicht an dicht sa\u00dfen, f\u00fchlte ich mich nicht wohl, und bald nach der Einf\u00fchrung blieb ich weg. Meditiert habe ich weiterhin fast t\u00e4glich, einfach so. Daneben habe ich gelesen, aber nicht klassische, sondern neuere Texte, etwa Shunryu Suzuki&#8217;s \u201eZen-Geist \u2013 Anf\u00e4ngergeist\u201c. Ich war Anf\u00e4ngerin und wollte das so lange wie m\u00f6glich bleiben, die Idee vom frischen, unverf\u00e4lschten Blick in dieser Phase sprach mich sehr an. Nachdem ich eine ganze Kindheit und Jugend lang Mitglied einer streng reglementierenden Kirche \u2013 der katholischen &#8211; gewesen war, hatte ich \u00fcberhaupt keinen Bedarf, einer anderen kirchen\u00e4hnlichen Organisation beizutreten. Dennoch besch\u00e4ftigte mich die Frage, ob ich nach einem Lehrer oder einer Lehrerin suchen sollte, aber nicht vordringlich. Bei Suzuki las ich:<\/p>\n<p><i>Wenn wir Zazen praktizieren, dann praktizieren wir es einfach&#8230;ob jemand unsere Praxis unterst\u00fctzt oder nicht, auch wenn wir schl\u00e4frig sind und wir es satt haben. <\/i><\/p>\n<p><i>Selbst wenn ihr Zazen allein aus\u00fcbt, ohne einen Lehrer, werdet ihr, denke ich, eine M\u00f6glichkeit finden, herauszubekommen, ob Eure Praxis angemessen ist oder nicht. Wenn ihr des Sitzens m\u00fcde seid oder wenn Euch Eure Praxis anekelt, dann solltet Ihr das als Warnzeichen betrachten. Ihr werdet von Eurer Praxis entmutigt, wenn sie idealistisch war&#8230;Wenn Eure Praxis recht begierig ist, dann werdet Ihr von ihr entmutigt&#8230;Unsere Praxis kann nicht vollkommen sein, aber ohne dadurch entmutigt zu sein, sollten wir sie weiterf\u00fchren. Das ist das Geheimnis der Praxis.<sup class='footnote'><a href='#fn-169-8' id='fnref-169-8' onclick='return fdfootnote_show(169)'>8<\/a><\/sup><\/i><\/p>\n<p>S\u00e4tze wie diese waren eine Art Anker f\u00fcr mich: so gesehen konnte meine Praxis nicht ganz falsch sein, solange ich daran geduldig festhielt. Die\u00a0 Lebensn\u00e4he der Beispiele in Charlotte Joko Becks \u201e<i>Zen im Alltag<\/i>\u201c stellte Verbindungen zwischen Meditationspraxis und meinem t\u00e4glichen Leben her. Das Bild von dem harten Lager, auf dem man sich einrichten k\u00f6nne, bis der K\u00f6rper sich dessen Konturen anpasse und es keine Trennung mehr gebe, sprach mich an.<sup class='footnote'><a href='#fn-169-9' id='fnref-169-9' onclick='return fdfootnote_show(169)'>9<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Gesessen bin ich viel, und \u2013 den Instruktionen meines ersten Lehrers folgend \u2013 in einer Position, die Muskel und B\u00e4nder stark forderte und immer wieder weh tat.<\/p>\n<p>Ein n\u00e4chstes Retreat habe ich in dem Buddhistischen Zentrum besucht, als dessen Sangha-Mitglied ich mich seitdem f\u00fchle. Bis dahin wusste ich noch fast gar nichts \u00fcber die unterschiedlichen buddhistischen Traditionen, suchte wieder einen Zen-Lehrer aus, und der war noch anspruchsvoller als der erste. Auf die strenge Autorit\u00e4t, der ich mich da gegen\u00fcbersah,\u00a0 reagierte ich mit naiver Autorit\u00e4tsgl\u00e4ubigkeit. In den paar Tagen des Sesshins sah ich mich gezwungen, vor allem den Schmerz zum Meditationsobjekt zu machen. Mein damaliger Lehrer beschreibt das so:<\/p>\n<p><i>Wenn Schmerzen und Anstrengung an Intensit\u00e4t immer mehr zunehmen, dann verlieren die Gedanken \u00fcber den Alltag allm\u00e4hlich ganz von alleine ihre Bedeutung. Dann schaffen wir es gar nicht mehr, an die Termine in der n\u00e4chsten Woche zu denken&#8230;Irgendwann lernen wir, den Schmerz kommen und gehen zu lassen, ihn sich selbst zu \u00fcberlassen&#8230;Worum es einzig geht, das ist: in dieser aufrechten K\u00f6rperhaltung durch die Schmerzen hindurch und \u00fcber die Schmerzen hinauszugehen.<sup class='footnote'><a href='#fn-169-10' id='fnref-169-10' onclick='return fdfootnote_show(169)'>10<\/a><\/sup><\/i><\/p>\n<p>Damals habe ich \u2013 inmitten von erfahrenen Sch\u00fclerInnen in \u201ekorrekter\u201c Haltung &#8211; immer wieder Minuten gez\u00e4hlt bis zum erl\u00f6senden Gongschlag.\u00a0 Es war eine harte Schule. Empfehlen m\u00f6chte ich sie nicht &#8211; aber es war eben meine.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich frage ich mich heute, warum ich mir das angetan habe. Eine Antwort ist sicher in meiner recht rigiden und stark leistungsorientierten Erziehung zu finden;\u00a0 den christlichen Glauben hatte ich schon lange hinter mir gelassen, die Neigung, mich \u00fcber meine Grenzen hinaus zu fordern, noch lange nicht. Erbarmen hatte ich, wenn \u00fcberhaupt, mit anderen Menschen, nicht mit mir selber. Dennoch sehe ich diese Phase heute zwar als \u00fcbertrieben, aber nicht als sinnlos an. Bei jeder Meditationseinheit wurde meine Aufmerksamkeit wieder darauf gesto\u00dfen, wie hart zu mir selbst zu sein ich verinnerlicht hatte, und damit auch auf die Frage, ob ich das beibehalten wollte.<\/p>\n<p>Lockergelassen habe ich nicht, und ich lernte mit der Zeit mich mit meiner Haltung auf den Unterschied einzustellen, den es machte, f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum zuhause oder bei einem Retreat viele Stunden t\u00e4glich zu meditieren. Gleichzeitig gew\u00f6hnten sich Knie und H\u00fcften durch die st\u00e4ndige \u00dcbung. Ich begann, mit der K\u00f6rperhaltung zu experimentieren; ich versuchte, auf einem Sessel zu sitzen und stellte fest, dass ich auf die Erdung, die durch das Sitzen am Boden entsteht, nicht verzichten mochte. Je besser ich mit der Haltung zurechtkam, desto mehr traten andere Themen in den Vordergrund.<\/p>\n<p>In Texten wie \u201e<i>Das Wunder der Achtsamkeit<\/i>\u201c\u00a0 schreibt Thich Nhat Hanh \u00fcber die beharrliche \u00dcbung von Pr\u00e4senz in der Gegenwart gerade in ganz allt\u00e4glichen Lebenssituationen. Ich begann eine Ahnung davon zu entwickeln, was das bedeuten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Thich Nhat Hanh pflegt besonders Meditation im Gehen, und dazu fand ich eine gute Gelegenheit; im Buddhistischen Zentrum, als dessen Mitglied ich mich f\u00fchle, wurden und werden einw\u00f6chige Kurse angeboten: den gr\u00f6\u00dften Teil des Tages wird schweigend gewandert, morgens und abends gemeinsam gesessen, sprachliche Unterweisungen gibt es nicht. Seit \u00fcber 10 Jahren nehme ich daran teil; wie spirituelle Praxis und Alltagsaktivit\u00e4ten sich hier verkn\u00fcpfen, ist mir recht.<\/p>\n<p>Ich war Zeit meines Lebens politisch aktiv gewesen und wollte das auch bleiben. Die B\u00fccher des US-Amerikaners Claude Anshin Thomas und des Vietnamesen Thich Nhat Hanh, beides Zenm\u00f6nche, sprachen mich anfangs vor allem deswegen an, weil die beiden &#8211;\u00a0 als Friedensaktivisten &#8211;\u00a0 politische Themen nicht ausklammerten.<\/p>\n<p>Sitzmeditation \u00fcbte ich weiterhin, zuhause und bei Sesshins der Zen- und der Vipassana-Tradition; den tibetischen Buddhismus habe ich nicht n\u00e4her kennengelernt. Das Thema K\u00f6rperhaltung ging ich nun entspannter an, einer Lehrerin folgend, die ich in dieser Zeit kennenlernte:<\/p>\n<p><i>Versuche eine Haltung mehrmals hintereinander auszuprobieren, statt jedesmal zu wechseln. Falls Du merkst, dass eine Haltung nicht gut f\u00fcr Dich ist, zum Beispiel, wenn du starke Schmerzen in den Knien hast, dann ist es doch n\u00f6tig, sofort eine andere Position einzunehmen&#8230;<\/i><\/p>\n<p><i>Es gibt keine Position, die besser ist als eine andere. Die beste Position ist diejenige, in der Du aufrecht sitzen, bewusst \u00fcben und f\u00fcr die Zeitdauer des \u00dcbens jeden Tag sitzen kannst&#8230;<\/i><\/p>\n<p><i>In der Meditation \u00fcben wir, was es hei\u00dft, mit einer leisen Entschlossenheit zu sitzen. Wir \u00fcben im gegenw\u00e4rtigen Moment da zu sein, zu merken wann wir es nicht sind und immer wieder zum jetzigen Augenblick zur\u00fcckzukehren. Wir \u00fcben, freundlich mit uns selbst zu sein und unser eigener bester Freund zu sein.<sup class='footnote'><a href='#fn-169-11' id='fnref-169-11' onclick='return fdfootnote_show(169)'>11<\/a><\/sup><\/i><\/p>\n<p>Pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che mit dieser Lehrerin verliefen unterschiedlich: sie hat mir gesagt, ich solle <i>\u201eden Schmerz umarmen\u201c &#8211; <\/i>damit war nicht mehr nur k\u00f6rperlicher Schmerz gemeint <i>&#8211; <\/i>und dies auch auf meine Nachfrage nicht weiter erkl\u00e4rt. Das hat schon gepasst, so musste ich selber dran arbeiten, und zwar ohne viele Worte. Die Antwort auf meine Frage, ob sie meine, dass buddhistische Praxis ohne LehrerIn m\u00f6glich sei, hat sie ohne Begr\u00fcndung verweigert; das empfand ich als nicht hilfreich bei meiner Suche. Es hat aber nicht dazu gef\u00fchrt, dass ich \u2013 noch immer ohne pers\u00f6nliche\/n LehrerIn \u2013 aufgegeben h\u00e4tte.<\/p>\n<p>M\u00f6glichkeiten zu Austausch und Feedback hatte ich bei den Sesshins, die ich besuchte. Bei einer dieser Gelegenheiten erz\u00e4hlte mir eine Teilnehmerin, die mir durch ihre zur\u00fcckhaltende, gesammelte Freundlichkeit\u00a0 aufgefallen war, dass sie schon mehrmals zu l\u00e4ngeren Aufenthalten bei einem Vipassana-Meister in Myanmar gewesen sei; dieser Lehrer sei daf\u00fcr bekannt, dass er Sch\u00fclerInnen aus dem Westen schnell zu einem Zustand des Erwachtseins f\u00fchren k\u00f6nne. Um dieses Thema haben meine Gedanken lange gekreist, ich habe mehrfach nachgefragt und zu verstehen versucht, was meine Kollegin, die f\u00fcr mich pers\u00f6nlich so \u00fcberzeugend war, bei diesem Lehrer gesucht und gefunden hatte. Das Bild vom entschlossenen Erreichen eines Zieles in der Meditation schien mir ein Widerspruch in sich zu sein, und das hat sich nicht wirklich ge\u00e4ndert. Meine Kollegin, die viele Monate im Retreat bei diesem Lehrer verbracht hatte, schilderte eindringlich die differenzierten Stufen des Erwachens, durch die sie von ihm gef\u00fchrt worden sei. Das h\u00e4tte sie zur \u201estream entrance\u201c gebracht, sie h\u00e4tte eine Art von Heimat gefunden, die sie nie mehr verlieren k\u00f6nne.<\/p>\n<p>In den respektvollen Gespr\u00e4chen, die wir f\u00fchrten, taten sich tiefe Unterschiede auf. Der Gedanke, eine Heimat endg\u00fcltig zu finden, war mir fremd und ist es bis heute geblieben. Bei ihrer Erz\u00e4hlung entstand in mir das Bild von Hochleistungssport, zu dem sie \u2013 f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum \u2013 von ihrem Lehrer motiviert und trainiert worden war. Ich stellte mir das pers\u00f6nliche Verh\u00e4ltnis zu einem solchen Lehrer vor, und fand im Internet eine Anleitung, wie eine Sch\u00fclerin sich w\u00e4hrend eines \u201eInterviews\u201c bei ihm verhalten solle.<sup class='footnote'><a href='#fn-169-12' id='fnref-169-12' onclick='return fdfootnote_show(169)'>12<\/a><\/sup> Daraus gewann ich den Eindruck, hier bestehe ein gro\u00dfes Autorit\u00e4ts-Gef\u00e4lle zwischen Lehrer und Sch\u00fclerin, und das werde auch gutgehei\u00dfen und gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4che halfen mir, meine eigene Einstellung zur Meditation zu kl\u00e4ren: ich bleibe gerne Dilettantin.<\/p>\n<p>An Austausch lag mir weiterhin viel. Regelm\u00e4\u00dfige Gespr\u00e4che mit der Freundin, mit der zusammen ich den Weg zu buddhistischer Meditation gefunden hatte, halfen mir sehr. Trotz unterschiedlicher Wohnorte hielten wir das Gespr\u00e4ch \u00fcber unsere Lekt\u00fcre und unsere Praxis viele Jahre lang bis zu ihrem Tod aufrecht. Wir haben f\u00fcr uns die gemeinsame \u201eTelefonmeditation\u201c erfunden: zu einem vereinbarten Zeitpunkt setzten wir uns nach einem kurzen Anruf beide auf unsere Kissen und beendeten die Sitzperiode wieder durch ein Telefonat.<\/p>\n<p>Nach mehreren Jahren der Meditationspraxis absolvierte ich einen Ausbildungs-Lehrgang zur MBSR-Trainerin. <b>M<\/b>indfulness <b>B<\/b>ased <b>S<\/b>tress <b>R<\/b>eduction<sup class='footnote'><a href='#fn-169-13' id='fnref-169-13' onclick='return fdfootnote_show(169)'>13<\/a><\/sup>, ist ein achtw\u00f6chiges Programm, bei dem verschiedene Formen von Meditation in der Gruppe und alleine ge\u00fcbt werden. Ich habe w\u00e4hrend dieser Ausbildung von kompetenten LehrerInnen viel gelernt, unter anderem \u00fcber Praxis und Theorie von Stressreduktion, wozu regelm\u00e4\u00dfiges Sitzen ohne Zweifel beitragen kann.<\/p>\n<p>Ich habe im Anschluss an die Ausbildung f\u00fcnf oder sechs achtw\u00f6chige Kurse gehalten, an denen vorwiegend Frauen teilnahmen. Die Erfahrungen waren gut und manchmal sehr ber\u00fchrend. Ich erhielt positive R\u00fcckmeldungen; das Dilemma, das ich schon w\u00e4hrend der Ausbildung gesp\u00fcrt hatte, bestand aber auch in der konkreten Anwendung weiter: ich konnte mich auf Dauer nicht von der Vorstellung l\u00f6sen, ich m\u00fcsste bei den Teilnehmerinnen und mit ihnen gemeinsam bewirken, dass sie gelassener und stressresistenter w\u00fcrden. Der Absichtslosigkeit, die f\u00fcr mich ein Wesensmerkmal von Meditation war und ist, kam immer wieder tats\u00e4chlicher oder vermeintlicher Leistungsdruck in die Quere.<\/p>\n<p>Dazu kam die Sache mit dem Geld. Schon in meiner Ausbildungsgruppe hatte ich mich unbeliebt gemacht, als ich davon sprach, ich wollte f\u00fcr meine Kurse nur einen sehr kleinen Betrag verlangen. Mir wurde gesagt, ich w\u00fcrde kollegiale Standards unterlaufen und mir so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das machte mich wirklich ratlos, denn genau das wollte ich vermeiden. Die Lehre ist unbezahlbar, dachte ich, eingedenk alter buddhistischer Tradition und einiger mir bekannter MeditationslehrerInnen, die nur um freiwillige Spenden baten.<\/p>\n<p>Auch wenn ich es aufgegeben habe, MBSR-Kurse abzuhalten, habe ich viel aus der Ausbildung mitgenommen. Intensiviert hat sich mein Gef\u00fchl f\u00fcr den direkten Zusammenhang von Achtsamkeit und Mitgef\u00fchl. Pr\u00e4senz in der Gegenwart zu kultivieren macht auch wacher f\u00fcr die Befindlichkeit von Mitmenschen, lernte ich. Meine Erfahrung beim gemeinsamen Sitzen best\u00e4tigte das; ich stellte fest, dass die Grenzen zwischen mir und anderen Personen ein wenig durchl\u00e4ssiger wurden.<\/p>\n<p>Die Sangha im Buddhistischen Zentrum, das ich mehrmals j\u00e4hrlich besuche, war mir eine Art geistiger Heimat geworden, auch wenn die Menschen wechselten, mit denen ich dort zusammentraf. Das habe ich wohl auch gesucht: einer bestimmten buddhistischen Tradition habe ich mich nie formell angeschlossen.<\/p>\n<p>Vor etwa sechs Jahren fiel mir dann ein Buch in die H\u00e4nde: Stephen Batchelors \u201eBuddhismus f\u00fcr Ungl\u00e4ubige\u201c. Ich erinnere mich noch an meine \u00dcberraschung, dass da einer so unfromm dachte und schrieb, wie ich mich f\u00fchlte. Kurz darauf und noch mehrere Male seither konnte ich den Autor gemeinsam mit seiner Frau Martine Batchelor als Leiter eines Retreats erleben.<\/p>\n<p>Dabei ist mir erst einmal zugewachsen, was schon lange f\u00e4llig war: theoretische Auseinandersetzung mit Teilen von Buddhas Lehre, und zwar in der fr\u00fchest zug\u00e4nglichen Form, aus dem Pali-Kanon, eingebettet in Informationen \u00fcber Voraussetzungen, historischen Hintergrund und sp\u00e4tere Ver\u00e4nderungen. Der kluge, kritische, weltliche Geist Stephen Batchelors, zusammen mit seinem umfangreichen Wissen \u00fcber asiatische und auch europ\u00e4ische Geistesgeschichte machten das Zuh\u00f6ren und Aufnehmen zur Freude, dazu kamen die lebensnahen, undogmatischen Meditationsanleitungen Martine Batchelors; in ihren Vortr\u00e4gen verband sie zwanglos Elemente aus verschiedenen buddhistischen Traditionen.<\/p>\n<p>Am meisten spricht mich die Atmosph\u00e4re an, die w\u00e4hrend der Seminare mit den beiden immer wieder entsteht: Konzentriert, aber nicht angespannt. Das Tagesprogramm ist dicht, aber es bietet in gewissem Ausma\u00df auch die M\u00f6glichkeit, die Zeit selbst zu gestalten. Es wird geschwiegen, ohne dass darauf noch extra hingewiesen werden m\u00fcsste. Beide strahlen sachliche und pers\u00f6nliche Autorit\u00e4t aus, die sie nicht betonen. Es herrscht unaufgeregte Freundlichkeit. F\u00fcr mich wird hier gezeigt, wie ein \u201eMittlerer Weg\u201c aussehen k\u00f6nnte und wie man ihn geht.<\/p>\n<p>Mir meinen eigenen Weg bahnend durch die F\u00fclle buddhistischer Theorie und Praxis habe ich herausgefunden: Ich verstehe mich als Buddhistin, die keiner Schule angeh\u00f6rt. Die Lehre des Buddha will ich in der Form n\u00e4her kennenlernen, wie Stephen Batchelor und andere sachkundige Menschen sie lehren und aus den historischen Umst\u00e4nden ihrer Entstehungszeit erkl\u00e4ren. Meine Lehrer wechseln, der Austausch mit Peers und eigene Lekt\u00fcre sind mir so wichtig wie formelle Anleitung. Die Gewohnheit, t\u00e4glich in gesammelter und entspannter Haltung zu meditieren, will ich beibehalten und nicht viel \u00fcber meine Motive daf\u00fcr nachdenken. Schwerpunkt meiner Praxis ist Zazen. Erleuchtung strebe ich nicht an, metaphysische Fragen wie die nach der Wiedergeburt besch\u00e4ftigen mich nicht.<\/p>\n<p>Mit dem, was schmerzt, zu leben, m\u00f6chte ich immer besser lernen. Freundlichkeit mit mir selbst und anderen Menschen m\u00f6chte ich pflegen.<\/p>\n<div class='footnotes' id='footnotes-169'>\n<div class='footnotedivider'><\/div>\n<ol>\n<li id='fn-169-1'> Kalama \u2013 Sutta, s: <a href=\"http:\/\/www.palikanon.de\/angutt\/a03_062-066.html#a_iii66\">http:\/\/www.palikanon.de\/angutt\/a03_062-066.html#a_iii66<\/a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-2'> Aus: Soma Thera: <a href=\"http:\/\/www.accesstoinsight.org\/lib\/authors\/soma\/wheel008.html\">http:\/\/www.accesstoinsight.org\/lib\/authors\/soma\/wheel008.html<\/a>, \u00dcbersetzung E.G. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-3'> s.: <a href=\"http:\/\/home.arcor.de\/einsicht\/bps-essay_09.html\">http:\/\/home.arcor.de\/einsicht\/bps-essay_09.html<\/a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-4'> <a href=\"http:\/\/buddhism.about.com\/od\/thetripitaka\/a\/kalamasutta.htm\">http:\/\/buddhism.about.com\/od\/thetripitaka\/a\/kalamasutta.htm<\/a> &#8211; \u00dcbersetzung E.G. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-5'> Es war Charlotte Joko Becks: Zen im Alltag. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-6'> Dieser Lehrer unterrichtet bis heute; das Zitat stammt aus einer neuen Rede, nachlesbar unter: <a href=\"http:\/\/www.zendowien5.org\/\">http:\/\/www.zendowien5.org\/<\/a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-7'> Er ist das heute viel weniger, wie sich auf der oben zitierten Website nachlesen l\u00e4sst; das mag damit zu tun haben, dass er selbst nach vielen Jahren des Zazen schweren Schaden an seinen Knien genommen hat. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-7'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-8'> Shunryu Suzuki: Zen-Geist \u2013 Anf\u00e4ngergeist, S 75f. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-8'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-9'> Beck zitiert dies aus: Hubert Benoit, Die Hohe Lehre. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-9'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-10'> Fumon Nakagawa: Zen- weil wir Menschen sind, S 68f. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-10'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-11'> <a href=\"http:\/\/www.linda-lehrhaupt.com\/begleitete-meditationen\/sitzmeditation\/\">http:\/\/www.linda-lehrhaupt.com\/begleitete-meditationen\/sitzmeditation\/<\/a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-11'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-12'> Abrufbar als PDF unter: U Pandita Retreat Guidelines <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-12'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<li id='fn-169-13'> MBSR wurde von dem US-amerikanischen Neurobiologen Jon Kabat-Zinn entwickelt, urspr\u00fcnglich f\u00fcr chronisch kranke Personen. N\u00e4heres unter: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Achtsamkeitsbasierte_Stressreduktion\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Achtsamkeitsbasierte_Stressreduktion<\/a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-169-13'>&#8617;<\/a><\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Versuch, Buddhas Rat an die K\u00e2l\u00e2mer zu beherzigen Eine ber\u00fchmte Lehrrede des Buddha1 an die K\u00e2l\u00e2mer, B\u00fcrger der Stadt Kesaputta, enth\u00e4lt die folgenden Schl\u00fcssels\u00e4tze: &#8230;Geht, K\u00e2l\u00e2mer, nicht nach H\u00f6rensagen, nicht nach \u00dcberlieferungen, nicht nach Tagesmeinungen, nicht nach der Autorit\u00e4t heiliger Schriften, nicht nach blo\u00dfen Vernunftgr\u00fcnden und logischen Schl\u00fcssen, nicht nach erdachten Theorien und bevorzugten &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/?page_id=169\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eEin pers\u00f6nlicher Exkurs <br \/> &#8211; von Evamaria Glatz\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":102,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"page-templates\/full-width.php","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/169"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=169"}],"version-history":[{"count":38,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/169\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1318,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/169\/revisions\/1318"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/102"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.saekularerbuddhismus.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}